Das schöne Wetter und die frühlingshaften Temperaturen wirken im Jahr 2021 nach dem Winter noch viel stärker wie eine lange herbeigesehnte Erleichterung. Die Corona-Pandemie hat die kalte Jahreszeit zu einer wesentlich beklemmenderen gemacht, als sonst üblich.

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Entsprechend sind bei den ersten Sonnenstrahlen besonders am Wochenende auch wieder viele Menschen in der Natur unterwegs. Spazieren gehen, Radfahren, den Winter abschütteln. Und auch die Wanderer schnüren ihre Stiefel. Doch können sie ihre Route noch nicht völlig unbedacht wählen.

Durchkommen nicht möglich

Wie das Landratsamt mitteilt, sehe es aktuell „drunter und drüber“ in der Gauchachschlucht aus. Zahlreiche Bäume hängen über den Wanderwegen und Brücken sind beschädigt. Ein Durchkommen sei Wanderer nicht möglich. Und nicht nur das: „Sogar lebensgefährlich“, heißt es in der Mitteilung. Grund für die umgestürzten Bäume seien die Schneemassen der vergangenen Wochen. Der teilweise sehr nasse und schwere Schnee habe dafür gesorgt, dass einige Bäume der Last nicht standhalten konnten und somit entwurzelt wurden.

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Nicht begehbar sei auch die Wutachschlucht mit ihren weiteren Nebenschluchten. Sobald die Wege freigeräumt sind, wird das Forstamt erneut informieren. Zahlreiche Wanderwege um die Schlucht, die vor allem auch im Offenland liegen, hingegen sind begehbar und bieten Abwechslung.

Länger nicht passierbar

Wutachranger Martin Schwenninger warnt beim Nachrichtendienst Twitter davor, in den Schluchten unterwegs zu sein: „Wutachschluchten und Nebenschluchten bleiben noch länger nicht passierbar.“ Bis sich das ändere, dauere es noch eine Weile: „Vor Ostern kann wegen der anhaltenden Eisglätte nicht aufgeräumt werden.“ Während es auf den Höhen bereits Frühling werde, seien die Wege in der Schlucht weiter vereist. Das Naturschutzgebiet Wutachschlucht wird seit 1994 durch einen hauptamtlichen Ranger betreut.