Festes Schuhwerk war angesagt bei der vom städtischen Wasserwerk angebotenen Besichtigung der aktuellen Quellenbaustelle bei Bruggen. Diese wurde von vielen Bürgern gut angenommen.

Zwei Quellschüttungen, die aktuell zusammen etwas über sechs Liter in der Sekunde bringen, werden derzeit neu gefasst und können damit ein Drittel des Gesamtbedarfs von Bräunlingen decken.

Warum so dringend?

Bürgermeister Micha Bächle hatte zu Beginn des Besichtigungsnachmittages auf die aktuelle Wassersituation in Bräunlingen hingewiesen und ging kurz auf das Konzept der Sanierungsarbeiten ein. Er erläuterte auch, warum die Sanierung als sehr dringend eingestuft wurde und trotz Wasserknappheit beide Quellen jetzt saniert werden müssen.

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Die Knappheit im Hochsommer führte während der Trockenheit dazu, dass der städtische Hochbehälter mit einem Tanklader regelmäßig befüllt werden musste.

Maßnahme ist bis Ende des Jahres abgeschlossen

Die Sanierung der beiden Schüttungen und des Pumpwerkes begann Ende August und bis zum Jahresende sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein. Die Quellen sind dringend sanierungsbedürftig, denn schon im vergangenen Jahr musste eine davon abgeschaltet werden.

In den zurückliegenden Jahren habe sich immer wieder gezeigt, dass das Wasserdargebot der Quellen immer weiter zurückging und auch stark schwankte. Deshalb war eine Sanierung und eine bessere Fassung unbedingt notwendig. Das Wasser hatte sich teilweise andere Wege gesucht, da die Fassung nicht mehr dicht genug war.

Starke Schwankungen

Ein umfassender Neuaufbau der Quellen und die Sanierung des Pumpwerkes sind mit im Haushalt der Stadt eingesetzt. Das Wasser wird teilweise bis zum Hochbehälter gepumpt. Diese Maßnahmen sollen für die Zukunft garantieren, dass insgesamt sechs Sekundenliter ins Netz eingespeist werden können.

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Wassermeister Martin Bausch und Kerstin Milse vom Stadtbauamt informierten über die neue Quellfassung. Viele Fragen der Besucher wurden beantwortet. Die Führung am Hang direkt zu den Sanierungsarbeiten der Quellen sei sehr interessant gewesen, da die Anlage in der Regel nicht zu sehen sei, war von Teilnehmern zu hören. Alle bekamen einen guten Einblick in die Funktion einer gefassten Quelle.