Kräftig gefeiert wurde am Wochenende in Unterbränd. Im Rahmen des 111. Annafests wurde die neue "Brändbachhalle" eröffnet gemacht. Die gastgebende Dorfgemeinschaft nutzte die Gelegenheit, die neuen Räume und deren Möglichkeiten ausgiebig zu testen. Das Echo war durchweg positiv.

  • Die zwei Drei: Einer kommt im Outfit der Köhlerzunft, einer mit dem Fahrrad in RSV-Kluft und die Dame sieht aus wie eine Unterbränder Landfrau. Zur Halleneröffnung habe man sie nicht eingeladen? Des Rätsels Lösung: Die Mitglieder der Gaudi-Truppe "Die zwei Drei" aus Löffingen hatten sich für Unterbränd wieder etwas Besonderes einfallen lassen und machten den Abend mit ihrem zweieinhalbstündigen Auftritt zu einem echten Höhepunkt. Eine Pointe jagte die andere und das "Ehepaar" Martina und Lothar Bader stichelte und stichelte untereinander, während Uwe Keller bei den selbstgetexteten Liedern an der Gitarre Höchstleistungen vollbrachte. Das Publikum im voll besetzten Saal der Brändbachhalle kam aus dem Lachen nicht mehr heraus.
Eine Superstimmung herrschte bei der Comedy in der Brändbachhalle: Mit einem dreitägigen Fest hat Unterbränd das Großprojekt gefeiert. Festakt, Konzerte und Comedy begeistern die Besucher.
Eine Superstimmung herrschte bei der Comedy in der Brändbachhalle: Mit einem dreitägigen Fest hat Unterbränd das Großprojekt gefeiert. Festakt, Konzerte und Comedy begeistern die Besucher. | Bild: Lutz Rademacher
  • "The Welverts": Richtig krachen ließ es die Coverband "The Welverts" um den Unterbränder Christoph Mahler. Abgestimmt aufs Publikum gab es hauptsächlich Rock mit deutschen Texten, aber auch Evergreens wie "Born To Be Wild". Erst weit nach Mitternacht und nach diversen Zugaben verließen die sechs Musiker unter großem Applaus die Bühne.
Die Welverts sorgen für Stimmung auf der neuen Bühne der Brändbachalle und begeistern das Publikum mit Rock.
Die Welverts sorgen für Stimmung auf der neuen Bühne der Brändbachalle und begeistern das Publikum mit Rock. | Bild: Lutz Rademacher
  • Festgottesdienst/Verabschiedung: Seinen letzten Festgottesdienst in Unterbränd absolvierte Stadtpfarrer Walter Eckert: "Am Dienstag ist mein letzter 'Dienst-Tag', dann bin ich Pensionär." Es sei ein Höhepunkt, dass er die neue Halle noch segnen dürfe. Nach fünf Jahren geistlicher Betreuung von Unterbränd resümierte er: "Ihr seid eine tolle Familie, eine tolle Gemeinschaft. Das wünsche ich Euch weiterhin." Die neue Halle solle ein Ort des Ausruhens, der Freude und der Erholung sein. Ortsvorsteher Winfried Klötzer überreichte Eckert neben einem Geschenkkorb eine Rückfahrkarte nach Unterbränd als Zeichen, dass er immer willkommen sei. Er sei immer für alle da gewesen und habe keine Unterschiede gemacht, wo ein Mensch herkommt und was er denkt.
Abschiedsgeschenk für den Pfarrer: Ortsvorsteher Winfried Klötzer (rechts) bedankt sich bei Walter Eckert mit einem Rückreiseticket nach Unterbränd.
Abschiedsgeschenk für den Pfarrer: Ortsvorsteher Winfried Klötzer (rechts) bedankt sich bei Walter Eckert mit einem Rückreiseticket nach Unterbränd. | Bild: Lutz Rademacher
  • Projektchor: Zur Untermalung des Festgottesdienstes hatte Walter Köhler einen Projektchor aus Sängern aus Unterbränd, Waldhausen, und Wolterdingen zusammengestellt. 31 Sänger hatten fünf Mal geprobt. Es habe unheimlich Spaß gemacht, so Köhler. Das merkte man dann auch am Auftritt, bei dem ausschließlich moderne Kirchenlieder vorgetragen wurden.
  • Musikverein Döggingen: Für die weitere musikalische Untermalung sorgte der Musikverein Döggingen, der anschließend auf dem Platz zum Frühschoppen aufspielte.