Der Heimat und Trachtenbund Bräunlingen verbrachte auf Einladung einer ungarischen Agentur einige Tage in Budapest und Umgebung, um seine zahlreichen internationalen Kontakte weiter zu vertiefen. Nach einer 15-stündigen Busfahrt wurde die Zwei-Millionen-Metropole erreicht. Eine Stadtrundfahrt, Weinprobe mit ungarischer Musik und Gulasch aber auch verschiedene Auftritte standen auf dem Programm. Schwerpunkte der Stadtbesichtiugung waren der Besuch des Heldenplatzes und die Vajdahunyadburg. Der Abend gehörte einer Weinprobe mit ungarischer Musik, Spätzle und dem traditionellen Gulasch.

Der Besuch der Matthias Kirche und der Fischerbastei mit dem Burgviertel stand tags darauf auf dem Programm, bevor abends, ein erstes Highglight auf dem Programm stand. Der gemeinsame Auftritt mit der Trachtengruppe Coslnoki Német Nemzetiségi Tánccsoport im Kulturhaus Csolnok. Csolnok ist eine Gemeinde in Nordungarn, in der aufgrund ihrer Vergangenheit (Donauschwaben) immer noch teilweise Deutsch gesprochen wird. Dementsprechend waren auch die Lieder und Tänze der Csolnoker Trachtengruppe nicht gänzlich unbekannt. Am späten Abend wurde noch die Lichterstadt Budapest von der Zitadelle aus bewundert.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Bräunlingen auch eine Schifffahrt auf der Donau. Im Anschluss ging es zum Heimathaus und Museum in Leányvár (Leinwar). 40 Kilometer entfernt von Budapest erfuhren die Baaremer einiges über die deutsch-ungarische Geschichte der Stadt und die Ansiedlung der Donauschwaben im 18. Jahrhundert.