Der Straßenmusiksonntag in Bräunlingen ist nicht nur ein tolles Musikfest für die Besucher, sondern auch ein wichtiges im Kalender der Vereine. Denn ohne die Mitwirkung der Bräunlinger ginge es beim Straßenmusiksonntag doch deutlich ruhiger zu. Auch die Bräunlinger Stadtmusik sorgt, wie jedes Mal aufs Neue, dafür, dass die vielen Besucher nicht nur ordentlich gestärkt, sondern auch gut unterhalten werden. Am Samstagabend geht es mit der Blosmaschii aus Unadingen wieder rund. Mit ihrer Mischung aus traditioneller Blasmusik, Pop, Rock und Blues heizen sie nicht nur ihre Fans ein, sondern auch den Besuchern, die Blasmusik von ihrer neuen Seite kennenlernen wollen.

Beim Straßenmusiksonntag beweist die Stadtmusik, dass bei den Musikern ein großer Zusammenhalt vorhanden ist. 60 Helfer sind nötig, damit das Großereignis auch gestemmt werden kann. Dabei werden auch die Jung-Musiker, eingeteilt in Kurzschichten, schon eingespannt, damit der Betrieb des großen Feststandes gut abgewickelt werden kann. Denn dort wird von den Stadtmusikanten allerhand geboten. Aus 40 verschiedenen Likörsorten können die Gäste auswählen und sich den ein oder anderen Likör auf der Zunge zergehen lassen. Und auch der Bipelis-Käs, eine Art Quarkkäse, wird traditionell am Stand der Stadtmusik zusammen mit Brot oder Pellkartoffeln serviert.

Für den Bräunlinger Musikverein ist der Straßenmusiksonntag unter zwei Gesichtspunkten eine wichtige Veranstaltung alle zwei Jahre. "Zum einen ist es wichtig, dass man sich als Verein bei solch einer Veranstaltung präsentiert. Das ist auch für die Außenwirkung gut. Zum anderen sind die Einnahmen aus der Veranstaltung ein Gewinn für die Vereinskasse. Denn angefangen vom Dirigenten bis zur Jugendausbildung müssen wir dies aus der eigenen Tasche leisten", erklärt Martin Hornung, Vorsitzender der Stadtmusik.