Der Platz vor dem Strandcafé in Unterbränd hat sich beim Seenachtsfest zur Partymeile verwandelt. Und wieder stieg die Anzahl der Besucher gegenüber dem Vorjahr, insbesondere am Freitag, als die „Zitronenschüttler“ für ausgelassene Stimmung sorgten. Nach einem Jahr Abstinenz dirigierte Frontman Saban Karaosmanoglu das Publikum nach Belieben und begeisterte zusammen mit Christoph Hofmeier mit ironischen und zweideutigen Sprüchen.

Mit Stimmungsmusik und coolen Sprüchen heizen die „Zitrone-Schüttler“ am Freitag ein (von links): Thomas Kleiser, Saban Karaosmanoglu und Christoph Hofmeier.
Mit Stimmungsmusik und coolen Sprüchen heizen die „Zitrone-Schüttler“ am Freitag ein (von links): Thomas Kleiser, Saban Karaosmanoglu und Christoph Hofmeier. | Bild: Lutz Rademacher

Volker Uhlmann hatte noch eine handfeste Überraschung parat. Am Seeufer gab es einen Auftritt der erst 15-jährigen Chandra Witchfire mit ihrer Feuershow. Dicht gedrängt standen die Zuschauer am Ufer, während sie mit dem Feuer spielte und in rasanter Geschwindigkeit eine Figur nach der anderen in die Nacht zauberte, einen brennenden Hula-Hub-Reifen tanzen ließ oder einen sprühenden Feuerball über dem See aufsteigen ließ. Dafür fiel das Feuerwerk am See, das erstmals nicht von Erich Kreuz gestaltet wurde, wesentlich bescheidener aus als in den vergangenen Jahren aus. Mäßig besucht war das Samstag-Nachmittag-Programm mit dem „Bergland-Echo“.

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Unumstrittener Höhepunkt des Seenachtsfests ist nun schon im fünften Jahr der Auftritt der Hochschwarzwälder-Band Wilde Engel. Mit einem extrem breiten Spektrum von Rock, Soul, Schlagern und Hits von den 1970er Jahren bis heute hatten sie das Publikum sofort auf ihrer Seite. Vor allem Sängerin Maria Spee begeisterte das Publikum. Es wurde getanzt, geklatscht, mitgesungen – egal, was gerade auf der Bühne des Seenachtsfestes geboten wurde. Daran änderte sich auch nichts, als die Show durch einen zweiten Auftritt von Chandra Witchfire am See kurz unterbrochen wurde.

Es herrschte Begeisterung pur, als die Band nach fast vier Stunden und einer Zugabe die Bühne verließ. Den Abschluss des dreitägigen Fests am Kirnbergsee bildete der Auftritt der „Volxsmusik 4“ zum Frühshoppen am Sonntag.