Die neuen Baugebiete sind in der Zähringerstadt das große Thema des neuen Jahres. Am Bregenberg soll es schnellstmöglich in die Erschließung gehen, damit noch 2019 die ersten Grundstücke veräußert werden können. Und auch in Waldhausens Baugebiet Hinterm Kirchle III soll es vorangehen.

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Entsprechender Wohnraum ist begehrt, das zeigt auch das Interesse an dem freien städtischen Grundstück in der Nähe des Kindergartens. Das Los wird dort schließlich entscheiden, wer den Zuschlag bekommen wird.

Nachlässe bei Bauplatzpreisen

Ziel ist es natürlich auch, Familien in die Stadt zu holen. Für die gab es bisher auch immer Nachlässe bei den Bauplatzpreisen, sollten sie sich für Bräunlingen entscheiden. Bisher regelte das der Gemeinderat pro Baugebiet individuell. Dazu will die Verfassung in der kommenden Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 21. Februar, darüber entscheiden lassen, anzupassen.

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Bei den letzten Baugebieten gab es fünf Euro Rabatt pro Quadratmeter pro Kind unter 18 Jahre, sowie einen Abschlag von fünf Euro pro Quadratmeter für junge Ehepaare, beide unter 40 Jahre alt und maximal fünf Jahre verheiratet. Bislang habe die Stadt dabei in den vergangenen Jahren rund 10 000 Euro dafür veranschlagt. Angesichts der anstehenden Baugebiete dürfte das in Zukunft allerdings nicht mehr ausreichend sein.

Wie könnte das zukünftig aussehen?

Einerseits wäre es möglich, am bisherigen Modell festzuhalten und das als Grundsatzbeschluss zu fassen, andererseits steht eine Fokussierung nur auf Kinder im Raum, gekoppelt an die Einkommensgrenze des Baukindergeldes. Deswegen wurde etwa in Donaueschingen die Kinderförderung für Neubaugebiete abgeschafft.

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Fokus auf Kinder

Die Stadt will dabei den Fokus auf Kinder legen und auf den Zuschuss für junge Familien verzichten. Die Vorgaben entsprechen ohnehin nicht mehr der Lebenswirklichkeit. Denkbar wären aus Sicht der Verwaltung etwa 2000 bis 2500 Euro pro Kind. Zudem eine Verknüpfung an Einkommensgrenzen und festgelegt als Satz auf die Jahre 2019 und 2020.