Gleich drei neue Ortschaftsräte wurden in Mistelbrunn ins Gremium gewählt. Neben den wiedergewählten Gerhard Maier, Martin Huber und Heinrich Schrenk schafften Oliver Mahler, der auch in den Gemeinderat gewählt wurde, Berthold Marx und Michael Amann den Sprung.

Bei der letzten Sitzung des alten Gremiums bedankte sich Ortsvorsteher Norbert Knöpfle für die konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle von Mistelbrunn und der Gesamtstadt in den vergangenen fünf Jahren. Insgesamt gab es 24 Sitzungen mit 109 Tagesordnungspunkten, davon zehn Bauanträge. Mistelbrunn hat sich positiv entwickelt. Die Einwohnerzahl ist von 79 auf 93 angewachsen. Ein kleiner Meilenstein war der Breitbandanschluss, der für so einen kleinen Ort nicht selbstverständlich ist. Die Quellsanierung wurde durchgeführt sowie Strukturmaßnahmen für das ELR-Programm. Auch abseits der offiziellen Termine war der Ortschaftsrat aktiv: Besichtigungsfahren, das Herrichten der Bushaltestelle, das Aussuchen des Narrenbaums.

Die scheidenden Ortschäftsräte von Mistelbrunn Joachim Schuster und Rita Albert (vorne) mit Bürgermeister Micha Bächle und Ortsvorsteher Norbert Knöpfle (von links).
Die scheidenden Ortschäftsräte von Mistelbrunn Joachim Schuster und Rita Albert (vorne) mit Bürgermeister Micha Bächle und Ortsvorsteher Norbert Knöpfle (von links). Bild: Christina Rademacher

Knöpfle dankte den ausscheidenden Ortschaftsräten für die gemeinsame Zeit. Nach zwölf Jahren wurde Rita Albert verabschiedet, sie war von 2004 bis 2014 und dann nochmals als Nachrücker von 2017 bis 2019 im Amt. Sie war die erste Ortschaftsrätin überhaupt. Nach fünf Jahren reichte es Joachim Schuster nur ganz knapp nicht, Joachim Zier war zehn Jahre im Amt. Bürgermeister Micha Bächle bedankte sich bei den scheidenden Räten. Nachdem die alten Räte Platz gemacht hatten, nahmen die neu Gewählten deren Plätze ein. Dies sind Oliver Mahler, Berthold Marx und Michael Amann. Wiedergewählt sind Heinrich Schrenk, Gerhard Maier und Martin Huber. Bürgermeister Micha Bächle nahm die Vereidigung des Gremiums vor. Im Anschluss wählte der neue Ortschafstrat Norbert Knöpfle zum Ortsvorsteher, zu seinem Vertreter wurde Heinrich Schrenk bestimmt. Diese Wahl ist der Vorschlag für den Gemeinderat, der dies noch bestätigen muss, aber im Normalfall diesen Vorschlägen folgt. Ziele für die nächsten Jahre sind laut Ortsvorsteher Norbert Knöpfle die Schaffung eines Gemeinschaftsraums, die Sanierung des Hochbehälters oder die Schaffung eines neuen Baugebietes.