Die Köhlerzunft ist für Neues gerüstet. Am 22. Februar findet mit der alljährlichen beliebten Köhlergaudi die erste närrische Großveranstaltung in der neuen Brändbachhalle statt. Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten. Es gab viele neue Herausforderungen, die aber mit großer Unterstützung auch von außerhalb des Vereins und zusammen mit der Stadt Bräunlingen rechtzeitig bewältigt werden konnten.

Zunft-Mitglieder helfen bei baulichen Vorbereitungen

Konkret haben zwei Köhlerzunft-Mitglieder zusammen mit dem Hausmeister Martin Wetzel den notwendigen Schutzboden verlegt. An den Wänden und in drei Metern Höhe wurden Vorrichtungen montiert, um Dekoration anzubringen, ohne die Halle zu beschädigen. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurden passende Bestuhlungspläne erstellt.

Die Vorbereitung auf die erste Köhlergaudi in der neuen Brändbachhalle laufen auf Hochtouren – und sie helfen mit (von links): Dennis Weißer, Stefanie Nobs, Marco Maier und Köhler-Narrenvater Wolfgang Weber.
Die Vorbereitung auf die erste Köhlergaudi in der neuen Brändbachhalle laufen auf Hochtouren – und sie helfen mit (von links): Dennis Weißer, Stefanie Nobs, Marco Maier und Köhler-Narrenvater Wolfgang Weber. | Bild: Lutz Rademacher

Besondere Schulungen und Einweisungen

Einige Köhlerzunft-Mitglieder besuchten auch eine Schulung, in der sie zu aufsichtsführenden Personen in Versammlungsstätten ausgebildet wurden. Andere wurden von entsprechenden Experten mit der Bedienung der neuen Tonanlage in der Halle vertraut gemacht.

Im ersten Jahr ist alles anders

Und am vergangenen Samstag wurde noch einmal die neue räumliche Situation vor Ort besichtigt und beispielsweise entschieden, an welcher Stelle am Bunten Abend die begleitende Livemusik positioniert wird. Denn im ersten Jahr ist alles anders. Vieles muss sich erst wieder einspielen, was früher selbstverständlich war und sich dann Jahr für Jahr wiederholte. Nun steht dem närrischen Treiben nichts mehr im Weg.

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Gruppen studieren Programmpunkte ein

Parallel zur Organisation der Köhlergaudi laufen zudem die Vorbereitungen für den Bunten Abend am Schmutzige Dunnschdig. Jeden Abend studieren verschiedene Gruppen ihre Programmpunkte ein und genießen die Vorzüge der neuen Brändbachhalle in vollen Zügen.

Foyer besonders geeignet für Tänze

In der Halle, im Vereinsraum und im Foyer wird parallel geübt. Besonders das Foyer sei für die Tänze geeignet, verrät Narrenmutter Stefanie Nobs, „man sieht sein Spiegelbild in den Fenstern und kann sich so selbst kontrollieren“.

Auf dem Parkplatz auf der Nordseite der Brändbachhalle (rechts im Bild) wird zusätzlich ein beheiztes Partyzelt aufgestellt: So gibt es genug Platz auch für jene Gäste, die das Alternativprogramm mit DJ genießen wollen.
Auf dem Parkplatz auf der Nordseite der Brändbachhalle (rechts im Bild) wird zusätzlich ein beheiztes Partyzelt aufgestellt: So gibt es genug Platz auch für jene Gäste, die das Alternativprogramm mit DJ genießen wollen. | Bild: Lutz Rademacher

Dorfgemeinschaft wächst wieder enger zusammen

Doch das Beste sei, dass alle wieder eine Anlaufstelle haben, wo man sich trifft und an der alles Notwendige zentral zur Verfügung steht. In den letzten beiden Jahren sei alles im Ort verstreut gewesen. Und das Allerwichtigste sei, da waren sich alle einig, die Dorfgemeinschaft wachse wieder enger zusammen.

Los geht's mit Narrenbaumstellen und Umzug

Und wie sieht das Programm der Köhlergaudi nun aus? Am Freitag, 22. Februar, wird um 18 Uhr am Dorfmittelpunkt der Narrenbaum gestellt. Der Umzug ab 19 Uhr geht durchs Hinterdorf über den Heidenlochweg und die Hirschmoos-Strasse zur Halle mit vielen neuen Gruppen. Unter anderem neu vertreten sind die Fazenedle aus Villingen, die Burgkeiler aus Löffingen, der Musikverein Dittishausen oder die Dögginger Fasnetmusik.

Abendfüllendes Programm in der Halle

Anschließend gibt es ein abendfüllendes Programm für Alt und Jung von 20 Uhr bis Mitternacht mit vielen neuen Gruppen, aber auch Köhlergaudi-Dauerbrennern wie den Schallmeien oder den Brändbach-Hupä. Die Musiker von Neustadt-West überbrückt die Pausen mit Live-Musik. Als Eröffnung spielt traditionell die Unterbränder Wälderband. Im Vereinsraum im Keller wird eine Kaffeestube eingerichtet.

Alternativprogramm in beheiztem Zelt auf dem Hallenparkplatz

Partystimmung pur mit DJ ist als Alternativprogramm in einem acht mal zwölf Meter großen Zelt angesagt, das ergänzend auf dem Parkplatz nördlich der Halle aufgestellt wird. Hierfür wurde extra eine Heizung angeschafft.

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Die Köhlergaudi