Über den Blenkle-Pass nach Bräunlingen, das bedeutet für viele: Gas geben, Rennstrecke. Die verwundene Straßenführung und schließlich die Donaueschinger Straße den Berg hinab nach Bräunlingen – sie verführen jene, die gerne mal ordentlich auf die Tube drücken, genau das auch zu tun. 

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Darf den Pass hinab noch mit hundert Sachen gefahren werden, drosselt das Ortsschild auf 50 und ein weiteres Schild auf Tempo 30 herunter. Allerdings nur all jene, die auch von der Donaueschinger Straße, also dem Blenkle-Pass kommen.

Und die anderen?

Was ist aber mit jenen, die etwa von Hüfingen kommend schließlich in die Bregenbergstraße einbiegen? Auf der Rückfahrt über selbe Strecke erfahren sie nichts von ihrem Glück, vermeintlich im Bereich von Tempo 30 zu sein. Das spielt ja keine Rolle, mag da mancher sagen. Immerhin steht an dieser Stelle auch kein stationärer Blitzer.

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Aus welcher Richtung genau?

Nun, das tatsächlich nicht. Allerdings stand vor geraumer Zeit der sogenannte Enforcement Trailer, also der moderne Blitzeranhänger des Landratsamtes an der Einmündung bei der Firma Straub. Dort blitzte er all jene, die schneller als mit 30 Sachen hier unterwegs waren. Einer sauste sogar mit 70 Stundenkilometern vorbei. Aber woher wusste der Anhänger, immerhin unbemannt, aus welcher Richtung das jeweilige Fahrzeug gekommen war? Von der Donaueschinger Straße herab gibt es ja den Hinweis, nicht aber von der Bregenbergstraße. Wer von dort kommt, weiß theoretisch nichts davon – und ist eventuell mit gutem Gewissen und 50 Stundenkilometern in den Auslöser der Geschwindigkeitskontrolle gerauscht.