Das Wort „Museum“ ist leider etwas angestaubt. Etliche verbinden damit bewegungslose Exponate in Schaukästen, darunter kleine Informationstafeln gesteckt. Zeitgemäße Museen sind allerdings keine reinen Aufbewahrungsorte für staubbehaftete Exponate, sie werden immer mehr zu einem interaktiven Erlebnis für die Besucher. Mittels virtueller Realität durch eine mittelalterliche Schlacht reiten, oder digital mit einem Bogen schießen. Vielerorts ist das bereits möglich.

Direkte Ansprache- und Mitmachmöglichkeit sorgt dafür, den Museumsbesuch bei allen Generationen positiv aufzuladen. Das geht übrigens unabhängig von der Größe der Einrichtung, wie im Bräunlinger Kelnhof-Museum aktuell zu erleben ist.

Dort tummeln sich noch diese Woche die Zähringer in der Wanderausstellung, und zwar am Donnerstag von 17.30 bis 19.30 Uhr und am Sonntag, 24. März, letztmalig von 14 bis 17 Uhr. Ihre Geschichte ist dabei ebenfalls interaktiv zu erleben.

Besucher können sich mit dem Smartphone auf die Suche nach dem verlorenen Schatz der Zähringer machen. Das geht einerseits bequem vom heimischen Sofa aus, die meisten Fragen können allerdings nur in Verbindung mit der Ausstellung beantwortet werden.

Was dafür notwendig ist? Wer sich dafür interessiert, sollte sich die Smartphone-App „Actionbound“ runterladen. Dort gibt es dann die Spieldatei „Schatz der Zähringer“.

Das Angebot beinhaltet übrigens auch den Wettkampf-Gedanken. Wer sich anmeldet und die Fragen rund um die Zähringer korrekt beantwortet, kann auf einer Bestenliste nach oben klettern. „Für jede richtig beantwortete Frage gibt es entsprechende Punkte“, erklärt Katharina Pfaff vom Bräunlinger Amt für Tourismus, Kultur und Sport. Alle Infos zur digitalen Schatzsuche sind auch hier zu finden: www.diezaehringer.eu