Wieder einmal musste sich die Köhlerzunft für die Fasnacht behelfen, da das Gemeindehaus, die neue Brändbachhalle, noch nicht fertiggestellt ist. Da sich in Unterbränd aber jeder jedem hilft, konnte sie ihre Köhlergaudi in der Henkelhalle und den Bunten Abend im Hotel „Sternen-Post“ veranstalten. Dafür sprach Narrenvater Wolfgang Weber stellvertretend Roswitha Wider für die Firma Henkel und Christa Nobs für das Hotel „Sternen-Post“ einen großen Dank aus.

Der Zunftball wurde mit einer außergewöhnlichen Ehrung eröffnet. Insgesamt konnte Narrenvater Wolfgang Weber vier aktive Mitglieder für 35 Jahre Mitgliedschaft ehren – so lange besteht auch die Zunft. Dafür wurde eigens der goldene Köhlerorden kreiert. Ausgezeichnet wurden Wilfried Hepting, Ralf Scholl, Heike Azevedo und Sabine Weißer, sie sind alle bis heute aktiv und haben sich immer mit vollem Einsatz für die Köhlerzunft eingesetzt. Für 15 Jahre Treue wurden Sven Azevedo und Narrenvater Wolfgang Weber geehrt.

Dann ging das bunte Programm mit dem traditionellen Köhlertanz los. Durch das Programm führten Wolfgang Weber und Sven Azevedo mit Nominierungen nach Kategorien ähnlich dem Oskar, untermauert mit Geschichten aus dem Dorf- und Stadtgeschehen. Der jeweilige Sieger durfte auf die Bühne. Zunächst wurden die Zuschauer in die Muppets-Show entführt. Da waren Kermit, Miss Piggy, der Koch und natürlich die zwei nörgelnden Alten mit von der Partie.

Mit einem spanischen Tango-Outfit wirbelten die Köhlerfrauen im Anschluss über die Bühne. Ihr Fasnet-Debüt hatten Laura und Kevin mit einem Dialog als Hänsel und Gretel in moderner Version. Nach der Pause spielte die Wälderband auf. Sie bereichert bereits seit über 20 Jahren die Unterbränder Fasnet. Schwung auf die Bühne brachte die Köhlerjugend mit ihrem Tanz. Eine Erlebnisgastronomie der besonderen Art der Köhlermänner brachte das Publikum immer wieder zum Lachen.

Den Abschluss des umfangreichen Programms bildeten die jungen Köhlerfrauen mit einem fetzigen Tanz.

Nach dem großen Finale, bei dem alle Akteure nochmals auf die kleine Bühne kamen, wurde noch bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert, wie es sich für echte Narren gehört.