Damit wird der von der Stadt angestrebte Kostendeckungsgrad von einem 20-prozentigen Elternanteil, der in Baden-Württemberg angestrebt wird, weiter verfehlt. Zwischen 2015 und 2018 schwankte dieser Wert zwischen 15,5 und 16,5 Prozent. Zwar seien die Elternanteile in diesem Zeitraum um rund 43 000 Euro auf etwa 199 000 Euro gestiegen, doch deutlich höher fiel der Anstieg der Personalkosten um 337 000 Euro auf rund 1,1 Millionen Euro aus.

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Die Erhöhung erlaube Budgets, mit denen die hohe Qualität der Kindergartenbetreuung sichergestellt werde, sagte CDU-Rat Michael Gut. SPD-Sprecher Clemens Fahl erinnerte an die Initiative der Landes-SPD, Kindergartengebühren freizustellen, was wiederum Berthold Geyer, Sprecher der Gruppe 84, zur Aussage animierte, bei Kostenfreiheit gehe die Qualität der Kinderbetreuung zurück.

Diese habe auch außerhalb von Bräunlingen einen guten Ruf, meinte Bertsche. So habe es am Tag der Berichterstattung die ersten Jobanfragen bezüglich der neuen fünften Gruppe im städtischen Kindergarten gegeben. Die Personalfrage für die neue Gruppe sei geklärt, sagte Bürgermeister Micha Bächle. Zudem sei es gelungen, für die zusätzliche Gruppe ein Förderprogramm des Bundes anzuzapfen.