Wenn neue Baugebiete entstehen, wie aktuell etwa am Bräunlinger Bregenberg, dann gibt es einiges an Aufgaben für die Stadtverwaltung zu stemmen. Darunter auch welche, die ganz profan erscheinen und dennoch von Bedeutung sind. Zumindest auf Ebenen jenseits der finanziellen Gesamtplanung. Wie werden etwa die neuen Straßen in einem neuen Baugebiet benannt?

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Nur eine neue Straße

Nun, am Bräunlinger Bregenberg ist das relativ einfach. Zu benennen gibt es dort nämlich lediglich eine neue Straße. Die anderen werden an bereits bestehende angeschlossen und erhalten dann folgend auch deren Namen. Aber die neue benötigt ja auch eine Bezeichnung.

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Im Zeichen der Partnerschaft

Da hat sich das Rathaus etwas überlegt, das schon lange angedacht war. „Die neue Straße wird zukünftig Bannewitzer Straße heißen“, verkündete Bürgermeister Micha Bächle beim Kilbigempfang am Montag im Bräunlinger Rathaus. Eine freudige Sache für Bannewitz und die Delegation aus der Partnerstadt, die eigens zur Kilbig nach Bräunlingen gereist ist. Von der Überraschung wussten die Bannewitzer nichts. In Bannewitz selbst gibt es indes schon einige Jahre eine Bräunlinger Straße. Also endlich mal die Gelegenheit, hier nachzuziehen.

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Steht ein Umzug an?

Und wie Hauptamtsleiter Jürgen Bertsche erklärt, wohne sein Amtskollege aus Sachsen auch in der Bräunlinger Straße. Ob mit der Benamsung der Partnerstadt jetzt allerdings auch der Hauptamtsleiter unbedingt in jener Straße wohnen muss? Das geht dann wohl doch ein wenig zu weit. Jürgen Bertsche scheint es in seiner Wohnstraße ganz gut zu gefallen. Einen Umzug in die neue Bannwitzer Straße schließt er aktuell daher aus.

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Die Straße passt

Die neue Straße passe außerordentlich gut, so Bächle: „Wir haben auch eine ganz besondere Lage ausgesucht und kein Sackgasse gewählt.“ Die Straße liege zudem im Osten der Stadt, was also auch geografisch ganz gut passe.