Eine äußerst glückliche Nachricht, die Bürgermeister Micha Bächle den Stadträten verkünden kann: Die Buswendeplatte bei Mistelbrunn wird abermals günstiger. Sie unterschreitet damit die ursprünglich geplanten 230 000 Euro um rund 145 000 Euro, die dadurch eingespart werden. Wie Bächle sagt, gab es viele Hürden zu nehmen und Kosten zu senken. „Dies ist gelungen, wie die vorläufige Schlussrechnung für das Projekt zeigt. Der Bau der Buswendeplatte hat rund 85 000 Euro gekostet“, so der Bürgermeister. Das Geld könne nun für andere Projekte eingesetzt werden.

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Wichtige Maßnahme

„Die Buswendeplatte ist eine wichtige Maßnahme für den ÖPNV in Mistelbrunn. Damit wird auch die Anbindung des Stadtteils für die Zukunft gesichert. Wir freuen uns über die deutliche Kostenreduktion. Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben“, so Bächle und Ortsvorsteher Norbert Knöpfle.

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Vieles optimiert

Zuvor habe man mit Verwaltung, Gemeinde- und Ortschaftsrat die Planungen optimiert, um weiter Kosten zu senken. Auch gelang es mit der Pfarrpfründestiftung, eine Einigung für den Grundstückserwerb zu erzielen. Ferner konnte noch ein Fördertopf für den Personennahverkehr ausfindig gemacht werden, der die Kosten um weitere 7700 Euro senkte.

Hinzu kam auch, dass es gelungen ist, die Wendeplatte etwa vier Wochen vor Inkrafttreten des neuen Fahrplans offiziell in Betrieb zu nehmen. Die Baukosten wurden mehr als halbiert und die Fertigstellung lag sechs Wochen vor Termin.

Auf Umbau verzichtet

Die Planungen für die Buswendeplatte wurden mit Blick auf die Kosten 2019 nochmals angepasst und auf den Umbau der Haltestelle verzichtet. Im Dezember habe es bei einigen Bussen noch Schwierigkeiten in der Nutzung gegeben, da die Schneepfosten zu eng gesetzt waren. Das habe man korrigiert und der Platz könne nun hoffentlich problemlos genutzt werden.