In Stadt und Ortsteilen entstehen Gebiete, die neuen Wohnraum zur Verfügung stellen sollen. Am Bregenberg soll dieses Jahr erschlossen werden, ebenso wie Hinterm Kirchle III in Waldhausen.

Dennoch ist es der Stadtverwaltung auch ein Anliegen, brach liegende Flächen in der Innenstadt effektiv zu nutzen. Daher beteiligte sich Bräunlingen, wie auch Donaueschingen und Hüfingen, am Projekt Flächenmanager, dass per Antrag des Gemeindeverwaltunsgverbandes (GVV) Donaueschingen auch entsprechend gefördert wurde.

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Potenzial ist erfasst

Konzentriert wurde das Projekt auf den Ortsteil Döggingen. Über externe Berater wurden dabei Leerstände ermittelt und Baulücken erfasst. Organisiert wurde eine Informationsveranstaltung, zu der alle bekannten Eigentümer mit Potenzial zur Innenentwicklung eingeladen wurden. Zum Projekt zählt auch eine kostenlose Beratung in Bezug auf bauliche und rechtliche Fragen, ebenso wie das Aufzeigen bestehender Fördermöglichkeiten. "Für Döggingen hat sich das Projekt schon gelohnt", so das Fazit von Ortsvorsteher Dieter Fehrenbacher.

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Beratungen kommen an

Die Beratungen werden gut in Anspruch genommen. Laut Stadtverwaltung sei die Nachfrage größer als erwartet gewesen. So fanden bis Mitte Februar 2018 in Bräunlingen 35 Beratungen statt. Zwei Eigentümer-Projekte seien bereits umgesetzt. Mehrere Förderanträge wurden an das Entwicklungsprogramm Ländlicher Rum (ELR) gestellt. Aufgrund der hohen Nachfrage hat die Stadt bereits 2018 nochmals 10 000 Euro aus Eigenmitteln bereitgestellt, auch für 2019 seien noch 2000 Euro dafür im Haushalt vorgesehen. Aktuell stehen noch neun Interessenten auf der Warteliste.

Über einen Demografie-Bericht ergab sich ein weiterer Bereich, in dem noch Potenzial zur Innenentwicklung schlummert. Daraus geht etwa hervor, dass in absehbarer Zeit das Angebot an ehemals bewohnten Einfamilienhäusern die Nachfrage übersteigen wird. Also etwa Gebäude, in denen ältere Einzelpersonen leben. Ideen gehen hier in die Richtung, entsprechend bedarfsgerechte Wohnungen zu schaffen.