Ein eigenes Schloss am Kirnbergsee? Sicher der Traum vieler Leute in der Region. Etliche haben ihn sich auch schon erfüllt. Glauben Sie nicht? Dann gehen sie doch einfach mal eine Runde um den See laufen. Auf der Staumauer wird ihnen da schnell etwas auffallen.

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Ein Symbol der Liebe

Was bei manchen Menschen der Inbegriff von Romantik ist, wirkt für andere eher wie der pure Kitsch. Hin wie her finden sich dennoch immer wieder sogenannte Liebesschlösser an irgendwelchen Brückengeländern. Oftmals reingraviert oder draufgekritzelt: die Initialen der Liebenden, eine kurze Botschaft oder ein besonders bedeutsames Datum. Das Schloss als Symbol ewig währender, dauerhafter Harmonie. Hach.

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Trend auf der Baar

Was in Großstädten, wie Paris, Rom oder Köln bereits ungeahnte Züge angenommen hat – in Köln mussten etwa die Schlösser wieder von der Rheinbrücke entfernt werden, da sie mit ihrem Gewicht und durch die Schwingungen der Bahn für Korrosionsschäden sorgten – ist nun auch auf der Baar angekommen. Zwar sind es noch nicht so viele, wie eben in den Großstädten, dennoch steigt die Zahl der manifestierten Liebes-Denkmäler. Traditionell wird der Schlüssel zum Schloss nach dem Abschließen im Wasser entsorgt.

Dürfen die Schlösser bleiben?

Stellt sich jetzt nur noch die Frage, wann die Staumauer dermaßen mit Liebe überschüttet ist, dass es auch dort notwendig wird, etwas gegen die Schlösser zu unternehmen. Ausreichend Pltz für weiterer gibt es noch. Bis dahin freuen sich die Liebenden. Die Spaziergänger haben eine weitere kleine Attraktion und die Verkäufer von Vorhängeschlössern erleben einen Renaissance ihres Produktes. Soweit für alle ein Gewinn. Und natürlich besonders für die Liebe. Hach.