Das Mühlentor strahlt mittlerweile besonders schön, und das nicht nur nachts, wenn die neue Beleuchtung die wunderbaren Ecken, Erker und Malereien so richtig toll in Szene setzt. Die Sanierung hat dem Gebäude wirklich gut getan, auch jenseits der Dringlichkeit hinsichtlich der Substanz. Nun hat die Stadt erneut eine kleine Sperrung von drei Tagen einberaumt. Der Grund: Restarbeiten im Durchfahrtsbereich.

Dort muss der Maler mit der großen Rolle und dem Farbeimer noch mal ran. Am Donnerstag kann dann allerdings bereits die frohe Kunde übermittelt werden: Die Sperrung des Tores dauert lediglich einen Tag lang, Maler Reinhold Hofmeier hat seine Arbeit bereits am Donnerstag komplett fertig bekommen. Das freut auch Alexander Misok vom Bräunlinger Stadtbauamt, der dabei ist, als Hofmeier die letzten Striche führt. Ein Zeichen entgegen dem Trend, dass viele kommunale Bauprojekte im ganzen Kreisgebiet sich verzögern und teilweise auch teurer werden. Natürlich nur auf einem kleinen Level, dennoch erwähnenswert.

Nun gibt es allerdings noch eine Kleinigkeit zu beheben, bis das Tor in üblicher Pracht dasteht: Ende Juli war eine 65-Jährige mit ihrem Auto gegen das Tor gefahren. Sie blieb unverletzt, an ihrem Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 10 000 Euro und das Mühlentor erlitt einen Schaden in Höhe von etwa 3500 Euro, wie Misok erklärt. Die lädierten Stellen an der rechten Torseite stehen nun bald noch an, dann dürfte es hoffentlich vorerst mal vorbei sein mit den Arbeiten. Auch das Tor hat mittlerweile mal etwas Ruhe verdient.

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