Ein Geheimtipp für Jung und Alt ist das Dorffest in Bruggen. „Mittlerweile haben wir eine gute Stammkundschaft“, freut sich Martin Heine, der Vorsitzende der Hanoren, die das Fest alljährlich an einem Sonntag ausrichten. Vor allem das Mittagessen wird geschätzt und so waren auch dieses Jahr wieder um die Mittagszeit alle Plätze besetzt.

Zum ersten Mal fand das eintägige Dorffest vor über 20 Jahren an der Wassertretstelle statt, dann am Dorfplatz, und seit dessen Eröffnung 2001 am Dorftreff. Seither ist man auch vom Wetter unabhängig, kann man doch an diesem Standort unter das Dach ausweichen.

Beim Bruggender Dorfffest werden ausschließlich regionale Produkte angeboten, die Steaks stets mit Soße; Spezialität ist ein großer Salatteller mit Schinken und Ei. Ein Höhepunkt zur Kaffeezeit ist eine reichhaltige Kuchentheke mit selbstgemachten Torten und Kuchen.

Gleichzeitig werde an diesem Tag und in den Tagen der Vorbereitung der Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft gefördert, führt Hanoren-Chef Martin Heine weiter aus. Denn fast alle sind bei den Hanoren aktiv, helfen fleißig mit und sind auch in die Vorbereitungen integriert. Der Erlös aus dem Dorffest kommt stets einem guten Zweck zu Gute. In den letzten Jahren wurde mit diesen Mitteln der Dorftreff renoviert, dieses Jahr spart man für eine neue Küche.

Auch die Kinder fiebern jedes Jahr dem Ereignis entgegen. Denn da gibt es das gute alte Kettenkarussell der Feuerwehr, das dort aufgebaut und rege genutzt wird. Ältere Besucher hingegen schätzen die Barrierefreiheit des Bruggener Dorffests. Und neben den vielen Stammgästen nutzen auch viele Leute, die auf dem benachbarten Rad- und Wanderweg unterwegs sind, die Gelegenheit zur Einkehr.