Viel Herzblut stecken die Mitglieder des Motor-Sport-Clubs (MSC) Bräunlingen in das Bregring-Rodeo. Neben spannenden Motocrossrennen ist die Matsch-Gaudi am Samstagabend der Publikumsmagnet schlechthin.

Los ging es am Samstag mit den Jugendrennen. Auch die Erwachsenen griffen auf dem Bregring bereits in das Renngeschehen ein. Auf einer eigens modellierten Strecke konnten sich die Motocrosser richtig austoben, doch auch hier unterschätzte der ein oder andere die Anforderungen, und legte sich mal kurz hin.

Die Streckenposten Paul Rosshard und Thomas Schmid vom MSC Bräunlingen
Die Streckenposten Paul Rosshard und Thomas Schmid vom MSC Bräunlingen.

Groß war die Resonanz auch bei den Jugendfahrern. Der jüngste Teilnehmer hier war gerade mal sechs Jahre alt und bestritt in Bräunlingen gleichzeitig sein erstes Motocrossrennen.

Das könnte Sie auch interessieren

Und auch die Frauen halten inzwischen Einzug in den Motorsport, sie ermittelten ebenfalls ihre Siegerin beim Bregring-Rodeo. Gewonnen hat Annette Reichmann vom gastgebenden MSC.

Hoch hinaus, Anette Reichmann vom MSC Bräunlingen gewinnt die Damenkonkurrenz.
Hoch hinaus, Anette Reichmann vom MSC Bräunlingen gewinnt die Damenkonkurrenz.

Dann stand aus Zuschauersicht der Höhepunkt des jährlichen Motosportspektakels an: die neuerliche Matschgaudi am Samstagabend.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Teilnehmer hatten ihre Vehikel auf Anhängern nach Bräunlingen kutschiert, um die Fahrt durch die berühmt berüchtigte Schlammgrube zu bewältigen.

So wird geparkt: Wenn die Motocross-Maschine keien Ständer hat, gräbt sie sich ein.
So wird geparkt: Wenn die Motocross-Maschine keien Ständer hat, gräbt sie sich ein.

Zwölf waren es in diesem Jahr, zunächst wurde in Trainingsläufen den Fahrern, Beifahrern und natürlich den Fahrzeugen bereits alles abverlangt.

Auch der Nachwuchs hat am Rande der Matschgaudi Spaß im Schlamm.
Auch der Nachwuchs hat am Rande der Matschgaudi Spaß im Schlamm.

Nach dem ersten Umlauf musste schon das ein oder andere Fahrzeug ausscheiden: sei es aufgrund technischen Defekts oder aber weil es einfach nicht für die Schlammgrubendurchfahrt geeignet war. Das war ein Spektakel sondersgleichen, sehr zur Freude der zahlreichen Besucher am Grubenrand.

Spaß pur: Ein Cabrio nimmt die Einfahrt in die Schlammgrube.
Spaß pur: Ein Cabrio nimmt die Einfahrt in die Schlammgrube.

Das galt vor allem dann, wenn die Autos stecken blieben und auch der Fahrgastraum mit Schlammwasser voll lief. Dann musste schweres Gerät ran. Mit einem Raupenbagger mussten die Autos aus dem Schlamm gezogen werden. Natürlich durfte Skurriles nicht fehlen.

Beim Bregring-Rodeo fährt man im Fahrerlager auch schon mal zu dritt auf dem Moped.
Beim Bregring-Rodeo fährt man im Fahrerlager auch schon mal zu dritt auf dem Moped.

Aach ein Quad stellte sich – und das erfolgreich – der Herausforderung, doch ein Mofa kam nur wenige Meter weit. Selbst der ein oder andere Teilnehmer bewältigte die Schlammgrube ohne Fahrzeug.

Auch der eine oder andere Teilnehmer der Matschgaudi, der gar kein Auto hatte, lässt sich vom Bagger bergen.
Auch der eine oder andere Teilnehmer der Matschgaudi, der gar kein Auto hatte, lässt sich vom Bagger bergen.

Nach der Matschgaudi ging es dann ins Festzelt zur Race Party.