Die letzten Vorbereitungen laufen, dann startet am Wochenende, 25. und 26. August, der Straßenmusiksonntag. Neben vielen neuen Künstlern gibt es auch wieder alte Bekannte zu treffen – so auch den Bannewitzer Musikverein. Die Gruppe aus der Partnerstadt beteiligt sich regelmäßig am Programm.

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Für den Bannewitzer Musikverein ist das Lied "Sing, mei Sachse, sing" in diesem Jahr Titel für das Programms: "Es ist für unsere jungen und älteren Musiker jedes mal ein besonderes Ereignis, beim Straßenmusiksonntag dabei zu sein", sagt Vereinsvorsitzende und Musikschulleiterin Elisabeth Scholz, "und mit großer Freude machen wir uns auf die lange Reise von der Elbe zur Donauquelle, rund 650 Kilometer".

  • Anfänge: Seit 1990 sind die Musikanten aus Bräunlingens sächsischer Partnerstadt Bannewitz bei Dresden zum Straßenmusiksonntag dabei, nun mittlerweile zum neunten Mal. Elisabeth Scholz baute die Partnerschaft von Bannewitz und der Zähringerstadt Bräunlingen mit auf, war Teilnehmerin der ersten Delegation der Gemeinde Bannewitz im April 1990.
  • Elisabeth Scholz: Von 1990 bis 2014 saß die heute 65-Jährige im Bannewitzer Gemeinderat. Seitdem kamen viele Begegnungen mit Bräunlingern zustande, ob mit Senioren, Musikschülern aus Bräunlingen, der Narrenzunft, beim Bierfassrollen oder mit den Blasmusikern – stets waren ihr die Begegnungen der Menschen aus Ost und West wichtig.
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  • Auftritte: Zum Straßenmusiksonntag 2012 führten die Bannewitzer das historische Singspiel „Augusts starke Schwächen" von Elisabeth Scholz auf. 2014 und 2016 präsentierten die Bannewitzer ihr Programm auf dem Vorplatz der Grundschule, den sie in "Sächsischen Musik-Schulhof“ umbenannten.
  • Einhornland: In diesem Jahr spielen sie auf der Bühne in der Rathausgasse hinter der Kirche. Wieder bieten die 20 kleinen und großen Künstler ein Acht-Stunden-non-stop-Programm. Dabei ertönen nicht nur Stimmungslieder aus Sachsen, sondern auch Nachdenkliches, Heiteres – Spaß für Jung und Alt. Es wird gejazzt, gerockt, getanzt. Und schließlich zeigt die Musikbühne eine turbulente Show unter dem Titel: „Du und ich, Hand in Hand, auf dem Weg ins Einhornland“, von und mit Elisabeth Scholz.
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Und wer die Bannewitzerin kennt, wird sicher noch manche Überraschung zum Straßenmusiksonntag erleben. Ihre sächsische Heimat jedenfalls stellen die Bannewitzer nicht nur auf den Bühnen des Festivals vor, es wird auch wieder einen kulinarischen Ausflug geben: so etwa mit Sächsscher Gardoffelsubbe, Feddbämm und Schdolln aus dem Ursprungsland des beliebten Weihnachtsgebäcks.