Wieder einmal schlechte Nachrichten für Westernfans im Südwesten: Die Schützengesellschaft Blumberg muss bereits das vierte Westernschießen in Folge absagen. Das Fest findet aufgrund der Corona-Pandemie erneut nicht statt.

Seit etwa 20 Jahren verwandelt sich am zweiten Januar-Wochenende das großzügige Vereinsareal in ein Schaufenster amerikanischer Westerngeschichte. Beim Winter- oder Sommertreff tummelten sich unterschiedliche Westernvertreter auf dem nostalgisch gestaltendem Terrain.

Vereinschef: Absage ist „mehr als ein großer Verlust“

„Für uns sind diese Absagen mehr als ein großer Verlust“, sind sich Vereinschef Jörg Spada, seine Stellvertreter Daniel Schulz und der sportlichen Leiter Michal Wenzel einig. „Diese Veranstaltungen erfreuen sich immer großen Andrang und sind für uns ein großes Aushängeschild weit über die Blumberger Grenzen hinaus“, sagt Spada.

Bei der Veranstaltung verkleiden sich die Teilnehmer als Trapper, Cowboys, Revolvermänner sowie Süd- oder Nordstaatler. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schießwettbewerbe. Unter fachkundiger Aufsicht finden die historischen Wettkämpfe statt. Viele bekannte Gesichter fanden in er Vergangenheit den Weg nach Blumberg. Schützen aus dem Raum Heidelberg oder der Dornier Betriebscrew aus Friedrichshafen gehörten hier beispielsweise zu den Stammgästen.

Spada: „Setzen auf den diesjährigen Sommer“

Trotz des Ausfalls in diesem Januar ist sich der Vereinsvorsitzende Jörg Spada sicher, dass die Teilnehmer wieder kommen. „Wir setzen auf den diesjährigen Sommer und hoffen, dass wir Mitte Juli mit unserem gefragten Sommer-Westernschießen wieder einsteigen können,“ sagt er.