Es ist Samstag, 26. November. In der Friedhofstraße ist der Name Programm: Es ist ruhig. Zumindest bis gegen 23 Uhr. Dann kracht der Lärm einer Explosion durch die Straße – und darüber hinaus. Nicht nur dort wird der Krach wahrgenommen. Noch weiter entfernt wird das Geräusch gehört, teilweise sogar gespürt. Scheiben sollen gezittert, ganze Wände gewackelt haben, wird es später in den lokalen Gruppen in den sozialen Medien heißen.

Was hat gekracht?

Dort ist man empört über den Vorfall. Aber was genau hat den Knall verursacht? Dazu weiß die Polizei mehr: „Ein Zigarettenautomat wurde von der Hauswand gesprengt“, erklärt Jörg Kluge, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Konstanz. Durch die gewaltige Detonation soll der Automat bis auf die Straße geschleudert worden sein, Kleingeld und Zigaretten ringsherum verteilt. „Durch den Knall haben sich mehrere Anrufer gemeldet“, sagt Kluge.

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Knallgeräusche und Böller sind in Blumberg des Öfteren ärgerliches Thema. Dann aber meist in der Nähe des Stadtbrunnens, wo sich oft Jugendliche aufhalten und dort ihr Feuerwerk abfackeln. Das ist der Polizei bekannt, sie schaut dort regelmäßig nach dem Rechten.

Die Aktion im November mit der Sprengung scheint hier jedoch eine andere Qualität erreicht zu haben. Zu den weiteren Umständen kann die Polizei allerdings keine Auskunft geben.