An den Blumberger Schulen begann am Montag wieder der Unterricht. Im Vergleich zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020 gibt es einige technische Verbesserungen, ergab eine Umfrage an den weiterführenden Schulen.

Realschule

  • „Wir sind gut vorbereitet gestartet. Es kamen keine Schüler zur Notbetreuung„, teilte Realschulrektor Sven Dorn auf Anfrage mit. Die Technik laufe zwar ein kleines bisschen langsamer aber stabil, das Datenaufkommen sei dieser Tage sehr wahrscheinlich enorm. Gibt es Verbesserungen gegenüber den letzten Monaten und im Vergleich zum Frühjahr 2020?

Wochenpläne übersichtlicher

  • „Wir haben die Wochenpläne nochmal neu und für die Schüler übersichtlicher gestaltet, damit gerade die kleineren Schüler besser zurecht kommen.“ Diese seien nun analog zum Stundenplan aufgebaut und strukturiert, die Videokonferenztermine seien vermerkt. Genauere Informationen erhalten die Schüler dann individuell in den jeweiligen Fachkanälen.
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  • Fällt der Online-Unterricht zum Teil aus, oder verzögert er sich? Es fällt aktuell kein Unterricht aus. Der gesamte Stundenplan wird im Moment online abgedeckt. Können sich alle Lehrer und Schüler in die Unterrichtsplattformen einwählen? „Ja, bis auf einzelne Schüler, die ihr Passwort vergessen hatten und ein neues benötigten, läuft alles.“

Die Vorbereitung

  • Wie hat sich der Rektor mit seinem Team vorbereitet? „Wir haben uns im Schulleitungsteam am vergangenen Donnerstagvormittag in einer Videokonferenz besprochen und die Vorgaben des Ministeriums umgesetzt. Anschließend wurde die Lehrkräfte und die Eltern über das Vorgehen für diese Woche informiert.“ Trotzdem, und das macht der Realschulrektor deutlich, seien sie von einem auch nur annähernd normalen Unterricht und Schulablauf weit entfernt. „Über den 15. Januar hinaus können wir leider noch nicht planen, da die Landesregierung ja das Infektionsgeschehen noch weiter abwarten will.“
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  • Grund- und Werkrealschule Eichberg: Der Schulstart ins neue Kalenderjahr verlief soweit gut, teilte Konstantin Konegen vom Schulleitungsteam mit. „Wir haben die Abschlussklassen in mehrere Kleinstgruppen für den Präsenzunterricht in den Haupt- & Prüfungsfächern unterteilt.“ Darüber hinaus erhalten diese Aufgabenpakete der Nebenfächer fürs Fernlernen. Die Klassenstufen eins bis acht erhielten durch die Klassenlehrer (in Kooperation mit den jeweiligen Fachlehrern) Aufgabenpakete (Wochenpläne) fürs Fernlernen.
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  • Dies werde ergänzt durch mehrere Videoinputs der Hauptfächer. Einige Leihgeräte wurden an Schüler ausgegeben und können mittlerweile auch genutzt werden. „Die ersten Videoinputs/Videosprechstunden sind erfolgreich absolviert“. Die Eltern und Schüler können sich nach vereinzelten Anlaufschwierigkeiten einloggen und arbeiten fleißig. Alle Lehrer stehen während ihrer Unterrichtszeit selbstverständlich online zur Verfügung. „So können sich Schüler, die Fragen haben per Video oder Email direkt an die Kollegen wenden und erhalten umgehend Antwort.“

Notbetreuung ist installiert

Die Notbetreuung im Gebäude der Grundschule sei installiert und angelaufen, teilte Konstantin Konegen mit. Das Kollegium und die Eltern wurden informiert. Vertieft wurde dies für das Kollegium in einer Onlinebesprechung.

Die Schulleitung und das Schulleitungsteam sind seit 2. Januar vor Ort und passen „alle Pläne zeitnah an die uns vom Land vorgegebenen Richtlinien an.“

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  • Weiherdammschule: Timo Link, Rektor der Weiherdammschule und Geschäftsführer der Blumberger Schulen, kam heute wie seine Kollegen ganz normal an die Schule. Nach der Bekanntgabe des Kultusministeriums am Donnerstag, wie es laufen soll, wurden zunächst die Eltern informiert. Wie vor Weihnachten gibt es an der Schule auch wieder eine Notbetreuung mit Lehrkräften der Schule, die am Montag fünf Kinder besuchten.

Wir haben organisiert, dass die Schüler heute Lernmaterial haben. Neu an der Weiherdammschule sei, das sie jetzt die Klassen 5 bis 9 auch über eine Video-Konferenz unterrichten können. Möglich wurde die Teilnahme daran dank der fünf Tablets, die die Stadt den Schülern zur Verfügung gestellt hat, die bisher noch kein Endgerät mit Video-Kamera hatten. Damit können wir jetzt einen kompletten Fernunterricht anbieten. Trotzdem erhalten die Schüler auch noch Material über den Postweg, weil bestimmte Fachgebiete und die Aufgaben dazu so besser zu unterrichten und zu lernen seien.

Link persönlich hofft, dass die Schulen am 18. Januar wieder aufmachen können, doch diese Woche müsse man zuerst die weitere Entwicklung und die dadurch bedingte Entscheidung der Landesregierung abwarten. Wichtig sei, dass in Baden-Württemberg die Kontakteinschränkung für Personen unter 14 Jahren wieder aufgehoben wurden. Ein kleiner Trost: Bei dem tollen Winterwetter derzeit könnten sich die Schüler zum Ausgleich wenigstens im Schnee ausleben.