In der Blumberger Stadtverwaltung richtet sich der Blick zunehmend auf die Landtagswahl im März, für alle eine neue Herausforderung. Zwar wird es auch bei dieser Wahl wieder Wahllokale geben, aber auch Veränderungen.

Neue Konzepte überlegen

„Wir müssen uns Konzepte überlegen, wie wir das strukturieren“, sagt Hauptamtsleiterin Nicole Schautzgy. Sie hätten sich auch schon Gedanken gemacht über die Laufwege für die Wähler, die Abstände der Wahlkabinen, Einweg-Kugelschreiber und die Schutzmaßnahmen grundsätzlich. Auf all das seien sie auch bei der Wahlschulung des Gemeindetags aufmerksam gemacht worden.

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Eine besondere Herausforderung stellt dieses Mal auch die Aufgabe dar, genügend Wahlhelfer zu finden. Grund sind die Corona-bedingten Risikogruppen. Von der Schar verdienter und erfahrener Wahlhelfer seien viele schon mehr als 60 Jahre alt, einige seien sogar schon über 70, sagte Bürgermeister Markus Keller.

Appell an Jüngere

Bei den Wahlen dieses Jahr will der Bürgermeister diese Altersgruppen, die zur Risikogruppe zählen, möglichst nicht mehr als Wahlhelfer einsetzen, um sie nicht zu gefährden. Deshalb appelliert das Stadtoberhaupt an alle Jüngeren in der Kernstadt und den Teilorten, sich als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen. Laut Hauptamtsleiterin Nicole Schautzgy fehlen bei rund 80 vorgesehenen Wahlhelfern noch rund 35. Benötigt werden die Wahlhelfer für die Kernstadt und Zollhaus. Für die Stadtteile hätten die Ortsvorsteher schon eine jeweils ausreichende Besetzung signalisiert.

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Die Aufgaben umfassen einen Schulungstermin vor der Wahl, der circa eineinhalb bis zwei Stunden dauere, sowie die Präsenz am Wahltag und bei der Auszählung nach der Wahl. Die Wahlhelfer sind vormittags oder nachmittags jeweils 5,5 Stunden in einem Wahllokal im Einsatz und helfen ab 18 Uhr sowie am folgenden Tag beim Ermitteln des Wahlergebnisses mit.

Für die Landtagswahl am Sonntag, 14. März, sind nach Einschätzung der Verwaltung wohl eher weniger Wähler in den Wahllokalen zu erwarten, da nach derzeitigem Stand viele Bürger sicherlich die Briefwahl bevorzugen werden. Dadurch käme es auch zu weniger unmittelbaren Kontakten zwischen Wahlhelfern und Wählern.