Grund: Der von der Landesregierung am Donnerstag angekündigte Saisonstart sei viel zu kurzfristig angesetzt worden. Obendrein fehle es an genauen Regeln, wie der Badebetrieb in Corona-Zeiten funktionieren soll. Wer überwacht das Abstandsgebot auf den Liegewiesen? Wie viele Menschen dürfen gleichzeitig ins Wasser? Und wenn nur eine bestimmte Anzahl an Badegästen zugelassen sein sollte, sorgt man dann nicht für viel Frust bei jenen, denen der Eintritt verwehrt werden muss? Fragen über Fragen, wie schon bei der vom Land verkündeten schrittweise Öffnung der Kindertagesstätten. „Ich bin vom Land enttäuscht“, so der Rathauschef. Jetzt will
Keller den Gemeinderat in einer Sondersitzung darüber beraten und entscheiden lassen, wann und unter welchen Bedingungen Blumberger und Urlauber auf dem Dreimeterbrett Anlauf zum Kopfsprung nehmen dürfen.

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