Die Anordnung von Tempo 30 in der Blumberger Hauptstraße zwischen der Sparkasse und dem SÜDKURIER ist ein wichtiger Akzent. Ein Akzent, der die Debatte um ein Verkehrskonzept für die Blumberger Kernstadt beleben und Impulse setzen kann.

Prioritäten aufgezeigt

Mit der streckenbezogenen Geschwindigkeitsreduzierung, so der offizielle Begriff, wird deutlich gemacht, wo in einer Stadt die Prioritäten liegen: An erster Stelle steht der Mensch, an erster Stelle stehen die Menschen, die dort wohnen. In den meisten Fällen funktioniert das so, dass auf den Ortsdurchfahrten Tempo 50 durchaus möglich ist und vielerorts auch praktiziert wird.

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Anders sieht das aus, wenn sich an einer Ortsdurchfahrt Kindergärten oder Altenheime befinden. Um die jungen und die älteren Menschen zu schützen, gibt es die Möglichkeit, für eine bestimmte Strecke Tempo 30 anzuordnen. Im Raum Blumberg gilt das in Fützen im Bereich der Grundschule, in der Region gilt dies in den Ortsdurchfahrten Hubertshofen und Sunthausen wegen der dortigen Kindergärten. Manchmal wäre schon viel geholfen, wenn Verkehrsteilnehmer in Ortsdurchfahrten von sich aus die Geschwindigkeit ein bisschen reduzieren würden, einfach, weil dort Menschen wohnen.

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