Die Landtagswahlen im März und die Bundestagswahlen im September sorgen im Blumberger Rathaus schon jetzt für Betriebsamkeit. Grund sind die coronabedingten Risikogruppen, die für den Wahlablauf nicht mehr so unbedenklich zur Verfügung stehen wie bei Wahlereignissen in den letzten Jahren. Von der Schar verdienter und erfahrener Wahlhelfer seien viele schon mehr als 60 Jahre alt, einige seien sogar schon über 70, sagte Bürgermeister Markus Keller.

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Bei den Wahlen nächstes Jahr will der Bürgermeister diese Altersgruppen, die zur Risikogruppe zählen, möglichst nicht mehr als Wahlhelfer einsetzen, um sie nicht zu gefährden. In diesem Zusammenhang appelliert das Stadtoberhaupt vorsorglich an alle Jüngeren in der Kernstadt und den Teilorten, sich zu überlegen, ob sie sich nicht als Wahlhelfer zur Verfügung stellen wollen.

Mindestalter 18

Voraussetzung für eine Tätigkeit als Wahlhelfer ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Aufgaben umfassen einen Schulungstermin vor der Wahl, der circa eineinhalb bis zwei Stunden dauere, sowie die Präsenz am Wahltag und bei der Auszählung nach der Wahl.

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Sofern am Wahltag, dem Sonntag, 14. März, bei der Landtagswahl, sowie am Sonntag, 26. September, bei der Bundestagswahl, überhaupt eine Präsenzwahl möglich sein wird, sind nach Einschätzung der Verwaltung wohl eher weniger Wähler in den Wahllokalen zu erwarten, da nach derzeitigem Stand viele Bürger sicherlich die Briefwahl bevorzugen werden. Dadurch käme es auch zu weniger unmittelbaren Kontakten zwischen Wahlhelfern und Wählern.

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Bei der letzten Wahl, der Kommunalwahl im Sommer 2019, gab es 106 Wahlhelfer, am Wahltag arbeiteten sie je nach Schicht von 7.45 Uhr bis 13 Uhr oder von 12.45 Uhr bis 18 Uhr sowie bei der Auszählung nach 18 Uhr und am anderen Tag.

Anmeldungen

Interessenten können sich bei der Stadtverwaltung melden, Ansprechpartnerin ist Michaela Frey unter der Telefonnummer 07702/51-141.