Wie geht es mit dem Breitbandausbau in Fützen weiter? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Ortschaftsratssitzung, die am Montagabend coronavirusbedingt in der Buchberghalle stattfand – um die Abstandsregeln umsetzen zu können. Knapp 50 Bürger verfolgten die Sitzung.

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Da die eigentlich geplante große Informationsveranstaltung entfallen ist, wollte der Ortschaftsrat die Bürger auf diesem Wege darüber informieren, wann das schnelle Internet in Fützen ankommt. Nach den Informationen von Ortsvorsteher Georg Schloms liegt das Kabel bereits an der Ortsgrenze und wartet auf den Anschluss. Fützen sei in der glücklichen Lage, dass der Privatanschluss an das Breitband zu 90 Prozent gefördert werde. Schloms betonte, dass man so einfach nie mehr an einen Breitbandanschluss kommen werde. Er hofft auf viele Unterschriften seiner Bürger. Anhand einiger Folien zeigte er die Kosten für die unterschiedlichen Anschlüsse auf. Wie die ganze Glasfasertechnologie funktioniert, wurde in einem kurzen Erklärvideo des Zweckverbands Breitbandversorgung gezeigt. Darin appellierte auch Bürgermeister Keller an die Bürger von Fützen, sich an der Technologie zu beteiligen.

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Einige Bürger hatten dazu Fragen, die Schloms versuchte, zu beantworten. So verdeutlichte er, dass die hohe Förderung nur in Kraft tritt, wenn genug Anschlüsse gemacht werden. Gerade in Zeiten von Corona werde ein schnelles Netz immer wichtiger, siehe Homeoffice und Homeschooling. Diese schwere Zeit habe gezeigt, dass die Digitalisierung schnell voranschreite. Schloms zeigte den Bürgern anhand der Glasfaser-Anschlussplanung seines Hauses, wie man die Glasfaserleitungen verlegen kann. Dies sollte auf einfachstem Weg geschehen. Alle zusätzlichen Wege würden Mehrkosten verursachen, die der Bürger zu tragen hätte. Der Tenor zum Glasfasernetz in der Halle war durchweg positiv, schließlich haben die Bürger fast keine andere Möglichkeit mehr, an Internet und Telefon zu kommen. Detaillierte Fragen können am Samstagmorgen in der Fragestunde beim Ortsvorsteher im Rathaus gestellt werden.

In Corona-Zeiten zeigen Fützener Disziplin

Im Juli steht in Fützen eine Verkehrsschau auf dem Plan. Die Bürger nannten einige einige Verkehrsknotenpunkte, die genauer angeschaut werden sollen. Gerade Kinder seien in diesen Bereichen gefährdet. Ab dem 29. Juni sollen auch der Kindergarten und die Grundschule wieder Schritt für Schritt ihren gewohnten Betrieb aufnehmen. Generell lobte Schloms „seine Fützemer“ für die Disziplin in der Corona-Zeit. Es seien fast keine Abstandswidrigkeiten festzustellen gewesen. Wie es für die Vereine weitergeht, wurde im Anschluss an die öffentliche Sitzung kurz im Ortschaftsrat besprochen. Ob und wann wieder Veranstaltungen stattfinden können, sei noch unklar.

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