Die Idee für dieses Orchester hatten die Dirigenten Michael Drumm (Hüfingen) und Andreas Keimer (Südwind) im Sommer, als sie bei einem Doppelkonzert der beiden Jugendkapellen Südwind (Fürstenberg, Riedböhringen, Behla) und Hüfingen eine gemeinsame Zugabe spielten. Und so entwickelte sich das Projektorchester. 75 Kinder und Jugendliche bestritten am Samstag den ersten Konzertteil.

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Die Stücke, die unter der Leitung von Andreas Keimer erklangen, waren anspruchsvoll wie unterhaltsam zugleich. „The Machine awakes“ bildete den Auftakt des Konzertes, gefolgt von gefälligen Melodien in dem Stück „Backdraft“. Bildlich vertont wurde dann die Geschichte vom kleinen Gespenst Flora, dass aufgeregt durch die Gänge huschte.

Jungmusiker ernten viel Applaus

Mit Auszügen aus „Tanz der Vampire“ und dem letzten Stück des Konzertteils „The Sound of Silence“ zeigten die Kinder und Jugendlichen ihr musikalisches Können. Geleitet von Andreas Keimer und mit einer feinen Spielweise ernteten die Jungmusiker viel Applaus für ihre Darbietungen. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen, die dann auch von Michael Drumm dirigiert wurde.

Den zweiten Teil des Abends bestritt dann der gastgebende Verein aus Riedböhringen. Auch hier hatte Andreas Keimer den Dirigentenstab in der Hand, trennte sich doch die Kapelle nach dem Sommer von ihrem Dirigenten. Bei den 60 Musikern aus Riedböhringen machte die „Alvamar Ouverture“ den Anfang, bevor die Besucher musikalisch in „80 Tagen um die Welt“ geführt wurden. Zu hören waren da Elefanten, galoppierende Pferde aus dem Wilden Westen und indische Folkloremusik unterbrochen von den Klängen von Big Ben.

Ein imposantes Bild bekommen die Zuhörer beim Doppelkonzert in Riedböhringen zu sehen. Das Projektorchester findet kaum Platz auf der Bühne.
Ein imposantes Bild bekommen die Zuhörer beim Doppelkonzert in Riedböhringen zu sehen. Das Projektorchester findet kaum Platz auf der Bühne. | Bild: Susanne Freitag

„Highlights from the Rock“ verlangte den Musikern so einiges an Geschick ab und „New York Ouverture – An American Impression“ spiegelte die vielen Facetten von New York wider. Andreas Keimer verstand es, die Kapelle durch die vielen Tempi- und Taktwechsel zu führen.

Wippende Köpfe bei den 80er-Hits

Mit Hits aus den 80er Jahren in „80er Kult(tour) 2“ hörte man im Publikum den einen oder anderen Gesang und sah wippende Köpfe. Glücklich und etwas verschwitzt spielten dann die Musiker aus Riedböhringen noch zwei geforderte Zugaben, wobei ein Marsch mit „Die Regimentskinder“ natürlich im Repertoire nicht fehlen durfte.

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Informativ und unterhaltsam wurden die Gäste beim Projektorchester von David Schrempp und Tim Hirzel und beim Musikverein Riedböhringen von Fabienne Eckert durch das Programm geführt.