Die illegale Müllentsorgung im Stadtgebiet und in den Wäldern sei ein Riesenproblem, befand Stadtrat Sascha Engel. Der Bauhof räume einiges weg, aber es werde auch gefährlich, etwa, wenn Glasflaschen zertrümmert würden. Er habe mehrfach versucht, die Angelegenheit bei der Polizei anhängig zu machen, ohne jede Reaktion.

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Engel ärgert sich und betonte: „Wir sollten das nicht dulden. Wir können als Stadt so nicht weiter machen“, das sei unzumutbar. Bürgermeister Markus Keller erklärte, die Stadt beobachte ebenfalls diese Entwicklung. Ihn ärgere besonders die Situation um die Kleider-Container am Sportzentrum. Es gebe nur einen Weg, der helfe: Name und Autokennzeichen notieren und dann eine Anzeige.

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Er möchte die Bevölkerung dafür sensibilisieren. Corona habe das Thema massiv verstärkt. Fützens Ortsvorsteher Georg Schloms ergänzte, das sei auf dem Dorf genauso, zu sehen etwa bei schönem Wetter an den Hütten. Da helfe nur eines: Präsenz zeigen und die Leute ansprechen, da habe er gute Erfahrungen gemacht. Kerstin Metz sprach das Thema Stadtscheriff an, mit einem Stadtscheriff sei es nicht getan, sagte Bürgermeister Keller.

Waschmaschine am Sonntag entsorgt

Stadtrat Dieter Selig berichtete, ein Bürger habe am hellichten Sonntag bei den Kleider-Container zwei Leute gesehen, die dort eine Waschmaschine entsorgen wollten. Nachdem er sie angesprochen habe, hätten sie die Waschmaschine wieder eingeladen. Einige Zeit später habe er die gleiche Waschmaschine an einem anderen Platz in der Stadt stehen sehen.