Die Erschließungsplanung für das Baugebiet Kirchberg II in Hondingen wird neu sortiert. Stadtbaumeister Uwe Veit wird Anregungen des Gemeinderats zusammenfassen, die dann zuerst der Ortschaftsrat erhält. Dann werden die Preise festgelegt. Darauf einigte man sich auf Anregung von Bürgermeister Markus Keller. Für Diskussion sorgte die Vorlage, die Erschließung erst auszuschreiben, wenn für die 15 Bauplätze mindestens fünf Kaufverträge vorliegen.

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Ortsvorsteher Rolf Schwenk bat darum, dass nur vier Bauplätze verkauft werden müssten. Stadtrat Sascha Engel fand es schade, Verträge zu fordern, ohne dass der Käufer wisse, ob er auch bauen könne. Stadtrat Christof Rösch meinte, die geplanten Längsparkstreifen brauche man nicht, weil das teilweise die Grundstückszufahrten seien. Er wollte auch die Erschließungskosten wissen. Stadtrat Dieter Selig störte eine „Plantage“ mitten auf dem Wendehammer, er wollte die Erschließungsstraße ohne Gehweg. Horst Fürderer plädierte für drei oder vier Kaufverträge.

Parkplätze bauen und vermieten

Georg Schloms schlug vor, die Parkplätze zu bauen und zu vermieten. Das gehe nicht, da sie in die Erschließungskosten einfließen, so der Bürgermeister Keller. Hannes Jettkandt sah die Gefahr, dass das Baugebiet bei fünf Kaufverträgen als Voraussetzung „verzögert oder gar verhindert“ werde. Ursula Pfeiffer plädierte für mindestens vier Kaufverträge. Auch Werner Waimer tendierte zu drei oder vier Interessenten. „Wir lernen aus der Vergangenheit“, sagte Kämmerer Jürgen Fischer. Ein Kaufvertrag sei verbindlich, erfuhr Kerstin Metz auf Anfrage.