Hondingen/Prag – Für Fußball-Freestyler Patrick Bäurer aus Hondingen ist der August dieses Jahr ein besonderer Monat. Nach seinem Weltrekord mit dem Trick „Crossover“ am 3. August bei der DJK Donaueschingen ist er diese Woche bei der Freestyle WM in Prag.

Bereits eine Runde weiter

Seinen ersten Wettkampf am Dienstag hat er bereits erfolgreich bestritten, in einer Vierer-Gruppe wurde er Zweiter hinter Guillermo aus Costa Rica. Damit hat er sich für die Runde der 32 Besten qualifiziert. Am Donnerstag tritt er um 16.20 Uhr gegen den Japaner Shohei an. Der Gewinner zieht in die Runde der besten 16 ein, die am Samstagabend dann das Finale bestreiten.

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Doch Patrick Bäurer will noch bei einem anderen Auftritt punkten: Am Freitag hat er in der Kategorie „Routine“ zwei Minuten Zeit, bei Musik eine eigene Show zu performen und die Zuschauer und die Jury zu begeistern. Die Jury kürt die besten drei Shows, diese Teilnehmer dürfen dann auch am Samstagabend ihre Show im Finale performen und machen in dieser Kategorie ebenfalls den Weltmeister aus.

Lange Überlegungsphase

Lange hat sich Patrick Bäurer überlegt, ob er teilnehmen soll, er hat sich gründlich informiert über die Situation in Prag, ob die Hygeniemaßnahmen eingehalten werden. Die Anreise dieses Jahr machte Patrick mit dem Auto, weil lange Zeit nicht klar war, ob die WM überhaupt stattfinden könnten und wenn Ja, in welchem Rahmen.

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Mit circa 80 Freestylern aus etwa 20 Ländern, die in vier Kategorien gegeneinander antreten, ist das Teilnehmerfeld doch deutlich kleiner. voriges Jahr seien es allein rund 400 Teilnehmer gewesen, sagt Bäurer. Die Einreise aus nicht europäischen Ländern sei schwieriger, aus Ländern die Tschechien als Risikogebiete eingestuft habe, sei die Einreise gar nicht möglich gewesen.

Keine Einreise aus Risikogebieten

Dass Patrick Bäurer am Dienstag gegen einen Mitbewerber aus Costa Rica antreten konnte und am Donnerstag auf einen Japaner trifft, sei nur möglich, weil diesen beiden Freestyler in Europa studieren und deshalb schon länger hier seien. Aus Südamerika, Asien oder Australien, woher sonst regelmäßig mehrere Freestyler zur WM kämen, sei die aktuelle Einreise nicht möglich.

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Für Patrick Bäurer hat die diesjährige WM hat eine andere Qualität. Das Teilnehmerfeld ist kleiner, „doch es ist trotzdem super, sich mit anderen Freestylern zu treffen, und ich habe auch mehr Zeit, mich fast mit jedem Einzelnen zu unterhalten und zu trainieren“.

Die Wettbewerbe können live auf der Superball-Facebookseite verfolgt und angeschaut werden.

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