Dreiste Diebe haben ein Fützener Ortschild gestohlen. Es stand am Ortseingang auf Höhe der Antoniuskapelle. „Das geschah am Wochenende“, weiß Ortsvorsteher Georg Schloms. Beim Polizeiposten wurde der Diebstahl am Montagvormittag angezeigt. „Ich wusste gar nicht, dass wir solche Liebhaber haben“, kann Schloms der Situation zwar eine humorige Note abgewinnen, findet das Vorkommnis gleichwohl ärgerlich.

Denn zum zweiten Mal binnen weniger Jahre bekommt eines der vier Fützener Ortschilder Flügel. Im Oktober 2016 war es, als ein Ortschild mit einem Auto angefahren, der Metallpfahl umgebogen und das gelbe Ortsschild letztendlich gestohlen worden. Heute sei immerhin noch die Halterung vorhanden. Das Schild sei lediglich abgeschraubt worden.

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Gewiss einige Tage dürfte die Wiederbeschaffung des Schildes dauern, mutmaßt Schloms. Die Behörden haben schnell Abhilfe geschaffen, um den Ortseingang als solchen kenntlich zu halten. Inzwischen weist vorübergehend ein Tempo-50-Schild den Verkehr aufs Bremsen vor dem innenstädtischen Straßenbereich hin.

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Beim erneuerten Schild wünscht sich Schloms, dass es mit Spezialschrauben befestigt wird. „Die lassen sich ohne besonderes Werkzeug nicht mehr öffnen“, setzt der Ortsvorsteher auf die Erfahrung, die er zuletzt im Bereich Bahnübergang Richtung Wellblechbuden gemacht hat.

An dieser Stelle war eine metallene Bank, die ein Bürger gestiftet hatte, von Unbekannten gestohlen worden. Die Neubeschaffung des damals 850 Euro wertvollen Geschenks ist inzwischen mit den von Schloms bevorzugten Befestigungen diebstahlsicher gemacht.

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