Für den Glasfaserausbau im Achdorfer Tal beginnt bald der letzte Abschnitt. Derzeit ist die Kolonne der Hüfinger Firma Vetter bereits in Aselfingen zugange. Das Kabel entlang der Ortsdurchfahrt ist verlegt, der aufgerissene Graben wird schon wieder zugeschüttet, den Verkehr regelt eine Ampel.

Bisher lief alles nach Plan

„Bis jetzt lief alles nach Plan“, sagt Bauleiter Erich Thurow von der Firma Vetter, im Großen und Ganzen habe es beim Ausbau keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten gegeben. Insgesamt seien im Tal etliche Kilometer Glasfaser zu verlegen. Noch nicht ganz fertig ist das Backbone von Achdorf nach Eschach. „In Eschach fehlen noch ein paar Meter“, erklärt Bauleiter Thurow. Seit Januar ist die Baufirma im Tal mit mindestens zwölf Mann im Einsatz.

Das Glaserkabel in Aselfingen ist verlegt, der aufgerissene Graben wird wieder zugeschüttet. Unser Bild zeigt den Arbeiter Nalbone Giuseppe. Bild: Bernhard Lutz
Das Glaserkabel in Aselfingen ist verlegt, der aufgerissene Graben wird wieder zugeschüttet. Unser Bild zeigt den Arbeiter Nalbone Giuseppe. Bild: Bernhard Lutz | Bild: Lutz, Bernhard

Nach Ende der Arbeiten in Aselfingen werden zuerst die Restarbeiten rings um die Talgemeinde gemacht, darunter auch die letzten Meter beim Backbone. Danach folgt zum guten Schluss der Ausbau in Überachen, der nach Aussagen des Bauleiter bis Ende Oktober bewerkstelligt sein soll. Nach Auskunft von Bürgermeister Markus Keller soll das Tal noch dieses Jahr an das schnelle Internet angeschlossen werden.

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Achdorfs Ortsvorsteher Hans-Peter Mess freut sich, „dass wir wieder so gut aufgestellt sind.“ Und er fügt hinzu: „Das ist wieder ein Stück Zukunftssicherung“, betont Mess.“ Seine Beobachtung: „Es geht gut vorwärts, aber wir haben noch einige Löcher.“ Unten an der Wutach habe die Firma auch schon durchgebohrt, das Rohr liege schon drin. Der Glasfaseranschluss sei für das Tal neben dem neuen Feuerwehr- und Vereinshaus der zweite Meilenstein in diesem Jahr. Und im Baugebiet Kirchacker seien derzeit nur noch zwei Bauplätze zu haben.

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Spatenstich für den Ausbau war Mitte Januar. Achdorf ist einer der ersten Orte in Baden-Württemberg, die von einer neuen Bundes-Förderung profitieren, bei der der Bund und das Land insgesamt 90 Prozent der Kosten von 1,7 Millionen Euro tragen, 50 Prozent der Bund und 40 Prozent das Land. Zehn Prozent, das sind 170 000 Euro, trägt die Stadt. Besonders freuen können sich die Achdorfer Bürger, sie erhalten den direkten Hausanschluss von der Grundstücksgrenze aus gratis. Dazu kommt das Backbone von Eschach nach Achdorf und Achdorf nach Blumberg mit 701 000 Euro, das mit 368 000 Euro gefördert werden soll, 333 000 Euro müsste der Schwarzwald-Baar-Kreis tragen.

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