Bei den Haushaltsberatungen regte Stadträtin Kerstin Metz an, die öffentlichen Pflanzflächen in Blumberg als Blühweiden zu gestalten. Das würde Zeit und Geld sparen, und die Flächen ökologisch aufwerten. Es wäre Nektar für die Bienen, weiterer Lebensraum für viele andere Kleinlebewesen und würde somit den Artenschutz fördern. Sie verwies dabei auf das Beispiel „Bad Dürrheim blüht auf“.

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Bürgermeister Markus Keller kannte das Projekt, das Bad Dürrheimer Mineralbrunnen zusammen mit der Stadt Bad Dürrheim ins Leben rief. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass sie öffentliche Grünflächen in Blumberg zum Teil auch schon so bepflanzt hätten, etwa entlang der Stadteinfahrt vom Kreisel auf der B 27 nach Blumberg.

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In diesen Zusammenhang passte auch eine Anfrage von Stadtrat Dieter Selig (CDU). Im Haushaltsentwurf stünden 60.000 Euro für Anlagenpflege durch Dienstleister. Wäre es da nicht sinnvoll zu überlegen, ob man die Mittel für die Fremdvergaben durch mehr Personal im Bauhof abdecken könne? Bürgermeister Keller antwortete, für den Haushalt 2021 würde er das gerne noch so lassen wie bisher, im nächsten Jahr könne man darüber im Gemeinderat diskutieren. Zu überlegen, so Keller, sei auch, ob man die Aufgaben der Ortsbildpfleger nicht auch in den Bauhof eingliedere.

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In Bad Dürrheim schlägt die Aktion „Bad Dürrheim blüht auf“ inzwischen Kreise. Das dafür verantwortliche Team sei inzwischen der Lenkungsausschuss für das größere Projekt „Stadtgrün naturnah“, schilderte Michael Neuenhagen von Bad Dürrheimer Mineralbrunnen. Bei dem Stadtgrün-Projekt wird aktuell ein Konzept erstellt, das im Einzelnen festlegt, wie städtische Grünflächen in den nächsten Jahren naturnäher bewirtschaften werden sollen. Eine intensivere Einbindung der Bürger ist ebenfalls Teil des Konzeptes. „Parallel dazu wird ein Grünflächenkonzept erarbeitet, das die Grundzüge der Grünflächenbewirtschaftung festlegen soll“, schreibt Umweltberater Gerhard Bronner.