Für die Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten in Blumberg wird es auch nächste Woche eine Notbetreuung geben. Das teilt die stellvertretende Hauptamtsleiterin Daniela Rösch mit, die für Kindergärten und Schulen zuständig ist. Ein Aspekt betonte Rösch gegenüber dem SÜDKURIER: „Wir bieten die Notbetreuung nur als letzte Möglichkeit an. Oberstes Ziel ist und bleibt die Kontakt-Minimierung.“

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Die Stadtverwaltung bittet deshalb darum, auf jeden Fall nachfragen, ob eine andere Betreuungsperson in Frage kommt, zu der man ohnehin den Kontakt hält, beziehungsweise ob die Elternteile nacheinander die Regelung der Krankheitsbetreuungstage pro Kind – für jedes Elternteil zehn Tage – in Anspruch nehmen können – die Notbetreuung soll auf jeden Fall nachrangig erfolgen.

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Nach der Verlängerung des Lockdowns diese Woche durch die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten werden auch in Baden-Württemberg zunächst die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen bleiben. Die Notbetreuung läuft daher ab dem 11. Januar weiter, heißt es. Zwar sei in Baden-Württemberg eine Öffnung der Kindertageseinrichtungen und eventuell der Grundschulen zum 18. Januar angestrebt. Ob dann oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder ein Regelbetrieb (unter Pandemiebedingungen) stattfinden werde, sei bisher noch nicht bekannt.

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Seit Mittwochabend liegen der Stadt nun die Orientierungshilfen des Kultusministeriums zur Notbetreuung vor. Die Notbetreuung kann in drei Konstellationen in Anspruch genommen werden:

Fall 1

  • Beide Erziehungsberechtigte (bei Alleinerziehenden dieser) sind durch ihre berufliche Tätigkeit oder des Studiums/Schulbesuches tatsächlich an der Betreuung gehindert und es steht keine andere Betreuungsperson zur Verfügung. Die Eltern erklären, dass beide in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich und sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind. Es kommt nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder im Homeoffice verrichtet wird oder ob die beruflichen Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.

Fall 2

  • Wenn das Kindswohl dies erfordert, sprich wenn zum Beispiel die Eltern dem Kind schulisch nicht so weiterhelfen können, wie es nötig wäre.

Fall 3

  • Aus anderen schwerwiegenden Gründen wie zum Beispiel Vernachlässigung durch die Eltern und dadurch bedingt eine Betreuung durch das Jugendamt.

Keine weiteren Anträge

Nach derzeitigem Stand müssen keine weiteren Anträge beigebracht werden. Die Eltern werden über die Kita-App beziehungsweise die Schulkommunikationen seitens der KiTa-/Schulleitungen informiert und um Rückmeldung in den Einrichtungen gebeten, ob die Notbetreuung in Anspruch genommen werden muss.

Eltern, die Fragen haben, können sich bei Daniela Rösch melden, Telefon 07702/ 51 121, oder per Email an daniela.roesch@stadt-blumberg.de.