Namenspate der Aktion, die bei Kindern und Jugendlichen die Lust am Lesen steigern, die Lesekompetenz verbessern und den Umgang mit Literatur fördern soll, ist die Maus Frederick aus dem gleichnamigen Buch von Leo Lionni, die nicht wie die anderen Mäuse Nahrungsvorräte für den Winter sammelte, sondern Wörter, Farben und Sonnenstrahlen.

Grundlage für den Fredericktag dieses Jahr war Pippi Langstrumpf, da dieses Buch vor 75 Jahren veröffentlicht wurde, teilt die Schule mit.

Absoluter Favorit am Fredericktag der Grundschule Riedöschingen war das Gestalten der Villa Kunterbunt mit einem Schuhkarton. Unser Bild zeigt links Paula Schroff und Maja Stach.
Absoluter Favorit am Fredericktag der Grundschule Riedöschingen war das Gestalten der Villa Kunterbunt mit einem Schuhkarton. Unser Bild zeigt links Paula Schroff und Maja Stach. | Bild: Martina Baschnagel

Klassenweise getrennt lauschten die Schüler zunächst in der Aula der Geschichte „Pippi findet einen Spunk“ zu lauschen, die Lehrerin Elisabeth Bulitta vorlas. Pippi erfindet ein Wort – Spunk – und versucht mit ihren Freunden Tommy und Annika herauszufinden, was dieses Wort bedeutet. Sehr enttäuscht sind sie, dass sie es in der Bäckerei nicht kaufen können. Sie kehren zur Villa Kunterbunt, wo Pippi wohnt, zurück und wie glücklich sind sie, als sie einen grün schimmernden Käfer finden, von dem sie überzeugt sind, dass es sich hierbei um einen Spunk handeln müsse.

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Nach dem Vorlesen bearbeitete jede Klasse in Gruppen verschiedene Stationen, die die Lehrerinnen Elisabeth Bulitta, Martina Baschnagel und Schulleiterin Angelika Sitte vorbereitet hatten. Alles drehte sich bei den Aufgaben um Pippi Langstrumpf und Astrid Lindgren. Beide Klassenstufen konnten einen Tag mit Pippi verklanglichen und mit einem Tablet aufnehmen, Pippis Städtchen als Puzzle basteln und Pippi nach einer Vorgabe, die ein Schüler vorlas, malen.

Die Viertklässler Mika Schmid (links) und Hannes Pfeifer versuchen, ein Quiz über Pippi Langstrumpf auf dem Tablet zu lösen.
Die Viertklässler Mika Schmid (links) und Hannes Pfeifer versuchen, ein Quiz über Pippi Langstrumpf auf dem Tablet zu lösen. | Bild: Martina Baschnagel

Die Jüngeren bastelten zusätzlich noch ein Lesezeichen, während die Älteren in Leseproben von Astrid Lindgren schmökerten, Fragen über Astrid Lindgren bearbeiteten, sich informierten, in welchen Ländern man Pippi Langstrumpf liest, oder ein Pippi-Langstrumpf-Quiz auf dem Tablet bearbeiteten. Favorit bei allen war das Gestalten eines Zimmers der Villa Kunterbunt im Schuhkarton. An diesem Tag wird nicht nur gelesen, denn durch vielfältiges Beschäftigen mit einem Text will man die Lust am Lesen wecken. Gern hätten sich die Schülerinnen und Schüler noch länger mit Pippi beschäftigt.

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