Der Gemeinderat befasst sich in seiner Sitzung am Donnerstag mit dem Schulcampus, der noch dieses Jahr mit dem Spatenstich Gestalt annehmen soll. Die Verwaltung schlägt vor, der Gemeinderat soll der Änderung der Honorarzone und den damit verbundenen Mehrkosten für die Tragwerkplanung in Höhe von circa 60.000 Euro zustimmen. Begründung: Aufgrund der geänderten Bauweise des ersten Bauabschnittes, von einem reinen Stahlbetonbauwerk (Tragkonstruktion) hin zur Hybridbauweise, erhöhe sich damit der Schwierigkeitsgrad der Tragwerkplanung. In dem Ingenieurvertrag, der nach Abschluss des VGV-Verharrens abgeschlossen wurde, sei das Gebäude entsprechend der HOAI 2013 in die Honorarzone II eingestuft worden.

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Für den ersten Bauabschnitt soll der Gemeinderat ferner die Planungsleistungen für den Baugrubenverbau an das Büro Mayer-Vorfelder und Dinkelacker in Sindelfingen zum einem voraussichtlichen Honorar von 20.565,20 Euro (brutto) vergeben. Entsprechend dem Baufortschritt und der aktualisierten Planung sei im nördlichen Bereich eine Baugrubenplanung beziehungsweise teilweise ein Baugrubenverbau notwendig, so heißt es in der Vorlage, damit die Rettungswege zu den bestehenden Gebäuden gewährleistet seien. Dafür sei mittlerweile die Stadt als öffentlicher Auftraggeber zuständig und nicht mehr der Bauunternehmer, heißt es in der Vorlage.