Markus Hochberger und Jens-Martin Sosinski führen nun den Hegering Blumberg.

Herr Hochberger, Herr Sosinski, was hat Sie bewogen, beim Hegering Mitglied zu werden?

Markus Hochberg: Die Gemeinschaft, die Möglichkeit, Erfahrungen austauschen, die Traditionen zu erleben und von den erfahrenen Mitgliedern Jagd und Hege zu erlernen.

Jens-Martin Sosinski: Bei mir ist es die Verbundenheit zum ältesten Handwerk, der Jagd, und das Interesse an einem Informationsaustausch zwischen Alt und Jung. Ich will meine Kenntnisse vertiefen, mitgestalten und an Projekten mitwirken.

Mit Abstand präsentieren sich im Revier von Manfred Bouillon im Hochwald Fützen von links der neue stellvertretende Hegeringsvorsitzende Jens-Martin Sosinski, der neue Vorsitzende Markus Hochberger, Pächter Manfred Bouillon und der bisherige kommissarische Leiter Bernhard Keller. Bild: Jürgen Brugger
Mit Abstand präsentieren sich im Revier von Manfred Bouillon im Hochwald Fützen von links der neue stellvertretende Hegeringsvorsitzende Jens-Martin Sosinski, der neue Vorsitzende Markus Hochberger, Pächter Manfred Bouillon und der bisherige kommissarische Leiter Bernhard Keller. Bild: Jürgen Brugger | Bild: Jürgen Brugger

Was motiviert Sie, sich beim Hegering Blumberg in der Führung des Vorstandsteams zu engagieren?

Markus Hochberger: Das Mitgestalten und Weichenstellen für die Herausforderungen der nächsten Jahre, zum Beispiel mit den Landwirten, dem Forst, dem Einsatz von Nachtsichttechnik oder der Rettung von Kitzen unter dem Einsatz von Drohnen.

Jens-Martin Sosinski: Durch mein bisherige Erfahrung in der Jagd bin ich bereit zu mehr Verantwortung und kann meine Erfahrung im Vorstand einbringen.

Das könnte Sie auch interessieren

Was sehen Sie als Ihre dringendste Aufgabe an?

Beide: Ziel ist es, eine akzeptierte Hegeringgemeinschaft zu definieren und nach der kommissarischen Übergangslösung der letzten Jahre eine Führung für alle Ansprechpartner zu sein.

Die Stadt Blumberg verpachtet als federführend in der Jagdgenossenschaft auch an Schweizer Jäger. Haben Sie Kontakte zu Kollegen aus der Schweiz? Es ist immer wieder zu hören, es gebe teilweise Probleme, zum Beispiel bei der Wildnachsuche.

Ja, wir haben immer wieder einmal Kontakt, zum Beispiel bei den revierübergreifenden Gesellschaftsjagden und Nachsuchen. Leider waren die Kontakte 2020 stark reduziert.

Was wollen Sie mit den Mitgliedern des Hegerings zusammen erreichen und in welchem Zeitraum?

Unser Ziel ist eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stadt, Forst und Landwirten – das Ganze zeitnah und auf Augenhöhe.

Fragen: Bernhard Lutz