Blumberg braucht dingend Bauplätze, die Nachfrage ist so groß, dass die Stadt handeln will. Bereits in der Gemeinderatssitzung am 24. Juni will Bürgermeister Markus Keller dem Gemeinderat wahrscheinlich vorschlagen, das Neubaugebiet Hondingen mit 15 Bauplätzen vorzuziehen: „Weil wir einfach Bedarf haben“, so Keller. Das Ganze komme im Zuge der Einbringung des Nachtragshaushalts. Ursprünglich sollte mit dem Neubaugebiet Hondingen erst 2022 begonnen werden, die dieses Jahr steht eine Planungsrate von 20.000 Euro im Haushalt der Stadt Blumberg und für das kommende Jahr dann 1,2 Millionen Euro.

  • Ende des Jahres 2020 hatte Blumberg nur noch über 13 Bauplätze in vier Ortsteilen verfügt. Stand heute seien diese Bauplätze alle verkauft oder reserviert, sagte Kämmerer Jürgen Fischer auf Anfrage.
Die Aussage der Stadt Blumberg auf dieser Tafel ist überholt. Auch in Riedöschingen gibt es keine freien Bauplätze mehr. Die letzten Bauplätze sind verkauft oder fest reserviert. Bild: Bernhard Lutz
Die Aussage der Stadt Blumberg auf dieser Tafel ist überholt. Auch in Riedöschingen gibt es keine freien Bauplätze mehr. Die letzten Bauplätze sind verkauft oder fest reserviert. Bild: Bernhard Lutz | Bild: Lutz, Bernhard
  • Baulücken in der Stadt: Laut einem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats sollen in der Verlängerung der Pestalozzi-Straße mindestens sechs Bauplätze entstehen. Nach Aussage von Bürgermeister Markus Keller hat die Stadt aber noch keine abschließenden Ergebnisse mit den Grundstückseigentümern erzielt. Eine Erweiterung im Gebiet Kellen werde aktuell nicht mehr verfolgt, das sei auch naturschutzrechtlich sehr kompliziert, sagte Keller.
  • Panoramablick: Hoffnungen ruhen auf dem möglichen Baugebiet Panoramablick durch einen privaten Bauträger. Diese seien noch in Grundstücksverhandlungen, so der Bürgermeister. Dort könnten bis zu 80 Plätze entstehen, im Gemeinderat war Ende vorigen Jahres sogar die Rede von bis zu 90 Plätzen. Bürgermeister Keller zeigt sich aber durchaus optimistisch: Die nächsten sechs bis sieben Wochen rechnet er nach eigenen Angaben mit Informationen über den aktuellen Stand.
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  • Lauffenmühle: Ein wichtiger Akzent für die Kernstadt werden auch die zwölf Bauplätze auf der letzten freien Fläche des Lauffenmühle-Areals zur Stadt hin sowie ein Wohn- und Geschäftshaus.
  • Riedböhringen: Für die Erschließung durch zwei Privatleute soll der Gemeinderat in der nächsten Sitzung am 24. Juni den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan fassen, erklärte Bürgermeister Keller. Dort können im Gebiet Aitental IV 24 Bauplätze entstehen, die Arthur Fricker und Florian Fluck erschließen wollen.
  • Für die anderen Ortsteile bestehen nach Aussage des Bürgermeisters auch Überlegungen, wo und wie man neue Baupolätze schaffen kann. In Achdorf sei die Vergrößerung des bestehenden Baugebiets relativ einfach möglich. Weil wir schön Eigentüre der benötigten Flächen sind.