Auch an den Blumberger Schulen begann am Montag wieder der Unterricht. Ein Hauptaugenmerk liegt diese Woche auf den Prüfungen an der Realschule und an der Grund- und Werkrealschule Eichberg.

Diese Realschüler schrieben ihre Abschlussprüfung in Deutsch in der Blumberger Stadthalle. Bild: Sven Dorn
Diese Realschüler schrieben ihre Abschlussprüfung in Deutsch in der Blumberger Stadthalle. Bild: Sven Dorn | Bild: Sven Dorn
  • Realschule: Die diesjährigen Abschlussprüfungen finden zum ersten Mal im neuen Prüfungsformat statt, teilte Rektor Sven Dorn mit. „Das heißt, dass die Schülerinnen und Schüler in Deutsch mehrere Teilaufgaben bearbeiten müssen. Neben zwei Pflichtteilen A1 und A2 gibt es einen Wahlteil B. Der Teil A1 bezieht sich auf einen Sachtext.“ Es müssen Aufgaben zum Textverständnis, zur Grammatik, zur Orthographie, zur Interpunktion, zur Syntax, zur Morphologie und zur Semantik bearbeitet werden. Teil A2 bezieht sich nach Angaben des Rektors auf die Ganzschrift „Der Sonne nach“ von Gabriele Clima. Teil A2 umfasst Aufgaben zum Textverständnis (Inhalt, Sprache, Textzusammenhang) und eine produktive Schreibaufgabe. Für all diese Aufgaben haben die Schüler viereinhalb Stunden Zeit.
Diese Realschüler schrieben ihre Abschlussprüfung in Deutsch in der Blumberger Stadthalle. Bild: Sven Dorn
Diese Realschüler schrieben ihre Abschlussprüfung in Deutsch in der Blumberger Stadthalle. Bild: Sven Dorn | Bild: Sven Dorn

Geschrieben wird in vier verschiedenen Räumen für Getestet, Genesene oder Geimpfte sowie für ungetestete Schülerinnen und Schüler. Dies jeweils für Realschul- sowie Hauptschulprüfung. Die anderen Klassenstufen der Realschule haben derzeit noch Wechselunterricht. „Die halbe Klasse ist anwesend, die andere Hälfte befindet sich im Homeschooling“, so der Rektor. Nächste Woche wird gewechselt.

In der Schule herrschen weiterhin Maskenpflicht, die Pflicht zu zwei wöchentlichen Schnelltests, das Abstandsgebot sowie versetzte Pausenzeiten. „Wir hoffen, dass sich die Inzidenzzahlen nicht wieder stark nach oben entwickeln und wir das Schuljahr mit Präsenzunterricht für alle beenden können“, blickt der Rektor nach vorne.

An der Grund- und Werkrealschule Eichberg schreiben diese Prüflinge ihre Deutsch-Prüfung in der Schulaula. Bild: Laila Siebel
An der Grund- und Werkrealschule Eichberg schreiben diese Prüflinge ihre Deutsch-Prüfung in der Schulaula. Bild: Laila Siebel | Bild: Laila Siebel
  • Grund- und Werkrealschule: Am Montag startete der Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Werkrealschule Eichberg. Für die Klassenstufen 9 und 10 findet auf Empfehlung des Kultusministeriums prüfungsbedingt kein Präsenzunterricht statt, teilte die kommissarische Schulleiterin Laila Siebel mit.

Für die Klassenstufen 1 bis 4 startete der Regelbetrieb in voller Klassenstärke. Dies bedeute, dass neben den Abstands- und Hygienevorschriften auch die Pausen weiterhin zeitversetzt auf unterschiedlichen Teilen des Hofes stattfinden.

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Auch die Klassenstufen 5 bis 8 haben seit Montag wieder Unterricht im Wechsel: Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, werden per Video zugeschaltet. Es gelten auch hier die Hygienevorschriften und Pausenregeln, Masken- sowie Testpflicht. Es seien bislang weniger Schüler von der Präsenzpflicht befreit als bei den letzten Öffnungsschritten, erklärt Laila Siebel.

Alle Schüler und Lehrer gesund

Nach derzeitigem Wissensstand seien alle Schüler sowie Kollegen gesund, sie hofften, dass bald auch die Werkrealschüler in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingen wechseln können. Zur Deutsch-Prüfung am Dienstag für die Neunt- und Zehnt-Klässler seien bis auf eine Schülerin alle angetreten.

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Die Prüfungen wurden von der Kultusverwaltung in diesem Jahr nach hinten verschoben um den Schülerinnen und Schülern mehr Lernzeit zu gewähren, so Siebel. Neu ist auch, dass sowohl die Hauptschulprüfungen, Werkrealschulprüfungen als auch die Realschulprüfungen parallel stattfinden. Die Lehrkräfte konnten situationsbedingt Prüfungsaufgaben streichen. Die Prüflinge erhalten etwas mehr Bearbeitungszeit.

Fünf Prüfungsräume nötig

„Durch die Prüfungsvorgaben derzeit entstand ein erheblicher Vorbereitungs- und Personalaufwand.“ Für beide Abschlussklassen seien fünf Prüfungsräume und zwölf Aufsichten notwendig. Deshalb finde an den Prüfungstagen kein regulärer Unterricht an der GWRS statt. Alle nicht an den Prüfungen beteiligten Klassen wurden hierfür mit Fernlernangeboten versorgt.

  • Grundschule Riedöschingen: Rektorin Angelika Sitte berichtet von einem gelungenen Wiedereinstieg. Die Lehrerinnen und Kinder seien alle gesund und haben sich auf die Schule gefreut. „In der Schule ist es nicht so langweilig wie zuhause“ war die einhellige Meinung der Kinder.