Panoramabad, gestern kurz vor 12 Uhr: Schwimmmeisterin Sandra König, Kassiererin Michaela Gundelach und Claudia Ponzetta vom Kiosk sind gerichtet. Wenige Minuten später kommen die ersten Gäste, der 13-jährige Bastian mit einem Freund. Bastian zückt sein Handy mit dem Eintritts-Code (QR-Code), Michaela Gundelach scannt den Code mit einem Tablet, die Jugendlichen können in das Bad.

So funktioniert der Eintritt: Der Badegast hat sein Ticket auf dem Handy, die Kassiererin scannt den QR-Code beim Eintritt und ebenso wieder beim Austritt.
So funktioniert der Eintritt: Der Badegast hat sein Ticket auf dem Handy, die Kassiererin scannt den QR-Code beim Eintritt und ebenso wieder beim Austritt. | Bild: Lutz, Bernhard

„Es geht langsam los, wir haben ja noch Schule“, erklärt die Kassiererin. Maximiliane Arican kommt mit ihrer vierjährigen Tochter, auch sie zückt ihr Handy. „Wir sind froh, dass das Bad wieder offen ist“, sagt die Mutter, ihre Tochter habe hier viel Spaß.

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Das Blumberger Panoramabad bleibt beliebt, der Betrieb, der dieses Jahr am 2. Juli begann, hat sich eingespielt. Das ist ein erstes Fazit nach den ersten rund drei Wochen der Saison. Michaela Gundelach und ihre Kolleginnen machen gute Erfahrungen: „Die Leute sind verständnisvoll und halten sich an die Hygieneregeln, es klappt ganz gut.“ Die älteren Badegäste erhielten beim Buchen oft Hilfe ihrer Enkel.

Die Wege und die Abläufe im Panoramabad sind klar ausgeschildert, Schwimmmeisterin Sandra König (links) und Kassiererin Michaela Gundelach erleben disziplinierte Badegäste.
Die Wege und die Abläufe im Panoramabad sind klar ausgeschildert, Schwimmmeisterin Sandra König (links) und Kassiererin Michaela Gundelach erleben disziplinierte Badegäste. | Bild: Lutz, Bernhard

Gut eine Viertelstunde ist vergangen, fast im Minutentakt kommen weitere Gäste. Alissa Bodenseh, Lorena Gromann, Eileen Wiedemann und ihrer Nichte Mila Gromann freuen sich, dass das Bad auf hat, und suchen sich ein schönes Plätzchen im Eingangsbereich beim Planschbecken.

Unten bei den Becken schaut Schwimmmeisterin Sandra König nach dem Rechten. Auf einem Tisch stehen zwei Boxen mit Farbbändeln: rot für die Schwimmer, gelb für Nichtschwimmer. Die abgegebenen Bändel werden in Chlorwasser desinfiziert.

Nach dem Eingang stehen auf diesem Banner die Hygieneregeln.
Nach dem Eingang stehen auf diesem Banner die Hygieneregeln. | Bild: Lutz, Bernhard

Am Kiosk ist es noch ruhig. Auch Claudia Ponzetta ist froh, dass das Bad wieder öffnet, auf der Terrasse hat sie vier der sonst acht Tische. „Wenn Leute da sind, kommen sie fast immer zum Kiosk“, sagt sie. Der Renner seien die Nuggets sowie Eis. Personal hat sie nach Bedarf. „Wir habe immer liebe Gäste“, sagt sie und lobt auch die Jüngeren: „Die Kinder sind sehr diszipliniert.“

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Von 12 bis 19 Uhr hat das Panoramabad täglich geöffnet, eine zeitliche Beschränkung gibt es nicht. Bei Schlechtwetter bleibt das Bad geschlossen, zu groß wäre der finanzielle Aufwand, erklärt Hauptamtsleiterin Nicole Schautzgy. Vom 15. bis 17. Juli war dies bisher der Fall.

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Danach war wieder besseres Wetter, am Sonntag, 19. Juli verzeichnete das Freibad mit 309 Gästen den bisherigen Saisonrekord. Maximal 500 Gäste dürfen gleichzeitig ins Bad, dank einer neuen App mit Echtzeit-System hätten sie stets den aktuellen Überblick.

Auch in den Becken ist die Zahl der Badegäste begrenzt: Schwimmer erhalten ein rotes Band, Nichtschwimmer bekommen ein gelbes Band.
Auch in den Becken ist die Zahl der Badegäste begrenzt: Schwimmer erhalten ein rotes Band, Nichtschwimmer bekommen ein gelbes Band. | Bild: Lutz, Bernhard

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