Einstimmig gab der Gemeinderat einem Konzept für Betreutes Wohnen grünes Licht. Danach soll die Firma Werner Wohnbau für das „Servicehaus Sonnenhalde„ unterhalb der Eichbergsporthalle und in Nähe des Kindergartens St. Josef ein Gebäude mit drei Hauptfunktionen erstellen: 18 neue Pflegeplätze, im Erdgeschoss eine Tagespflege für die Bewohner sowie zehn Appartements für Mitarbeiter des Servicehauses Sonnenhalde.

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Das bauliche Konzept stellte Michael Pavicic von der Firma Werner Wohnbau vor. Die Topografie eigne sich, die Eichbergsporthalle liege höher, das Gelände falle ab, so dass die Halle genauso viel Licht wie vorher erhalte. Vorgesehen sind zwei Vollgeschosse und Staffelgeschosse. Das Konzept beinhalte auch eigene Stellplätze, so dass von ihnen kein Parkplatz vor der Sporthalle und dem Kindergarten benötigt werde. Und es soll ein Weg zum Bestandsgebäude geschaffen werden.

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Wie es innen aussieht, erläuterte Projektleiterin Sarah Goldhammer vom Servicehaus Sonnenhalde. In einem Pflegeheim hätten die Zimmer normalerweise eine Größe von rund 16 Quadratmetern. In dem neuen Gebäude seien 34 bis 36 Quadratmeter vorgesehen. Die Appartements seien großzügiger gestaltet, für Menschen, die Mobiliar von zuhause mitbringen möchten. Und während ein Aufenthaltsraum in einem Pflegeheim eine Größenordnung von rund 50 Quadratmetern habe, liege die Tagespflege im Bereich von circa 300 Quadratmetern.

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Bürgermeister Markus Keller sagte, im Bereich vollziehe sich mit dem Schulcampus und den sozialen Einrichtungen der Schulterschluss von Jung und Alt. Stadtrat Dieter Selig (CDU) erfuhr, die Wohnungen seien als Eigentumswohnungen geplant, Betreiber sei das Servicehaus Sonnenhalde. Stadträtin Ursula Pfeiffer fragte, ob man auch ein Appartement ohne Tagespflege beziehen könne. Die Antwort von Sarah Goldhammer: Ja, aber dies sei nicht so sinnvoll. Die Tagespflege sei eine freiwillige Leistung, „aber zwingen können wir niemanden.“