Vor vollem Haus fand am Montagabend die erste Gmond in der Gymnastikhalle der Grundschule in Riedöschingen statt. Fast 100 Bürger waren der Einladung des Ortschaftsrates gefolgt.

Starkstromleitung erneuert

Ortsvorsteher Robert Schey nannte in seinem mit Bildern versehenen Rückblick den Ausbau der Homberger Steige, den neuen Belag der Straße am Sportplatz in Richtung Aitlingen, den in Eigenregie von Anwohner Reinhard Zeller und Ortsbildpfleger Willy Scheyer umgestalteten Isidori-Brunnen, die Erneuerung der überirdischen Starkstromleitung vom Franzenberg in den Kindergartenweg durch eine unterirdische Leitung mitsamt Installation zusätzlicher Straßenlaternen.

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Dabei sollen der provisorisch angelegte Kiesweg zum Neubaugebiet nach dem Winter noch befestigt sowie der in Mitleidenschaft gezogene Zaun repariert werden. Scheyer dankte den Landfrauen für ihre ganzjährige Pflege sämtlicher Blumen an allen öffentlichen Plätzen im Dorf und überreichte den Ortsbildpflegern Willy Scheyer, Simon Zeller und Peter Waffenschmidt sowie Hausmeister Ralf Hahn zum Dank für ihre Arbeit ein Präsent.

Dach der Leichenhalle wird saniert

Aktuell wird das Dach der Leichenhalle auf dem Friedhof saniert. Zudem stehen für das laufende Jahr die Planungen für die Neugestaltung der Mehrzweckhalle, weitere Baumfällarbeiten auf dem Friedhof sowie nach der Begutachtung und Priorisierung durch die Feldwege-Kommission diverse Straßen-Reparaturen an.

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Bürgermeister Markus Keller erläuterte in seinem Grußwort die beiden Großprojekte Schulcampus und den gesamtstädtischen Breitbandausbau. Für die noch nicht an das Glasfasernetz angeschlossenen Ortsteile Riedöschingen, Fützen, Kommingen und Hondingen sollen noch in diesem Jahr die Ausschreibung und Vergabe erfolgen, so dass die Ausführung der Arbeiten in den nächsten zwei bis drei Jahren auch für Riedöschingen inklusive aller Höfe und die außerhalb des Ortskerns liegenden Häuser erfolgen könne. Dank der Förderung durch Landes- und Bundesmittel werde nun der Anschluss bis in jedes Haus bezahlt.

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Auf reges Interesse und Diskussionsbedarf stieß das Thema der Mehrzweckhalle. Hier lagen dem Ortschaftsrat zwei alternative Planungsentwürfe vor: die Sanierung der bestehenden Halle sowie ein Neubau in reduzierter Größe auf dem jetzigen Hallenparkplatz mit jeweils vergleichbarer Kostenschätzung in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro. Für das laufende Jahr sind die Mittel für die detaillierte Ausführungsplanung in den Haushalt eingestellt, die in Abstimmung mit den Vereinen erfolgen soll. Bürgermeister Keller wies daraufhin, dass Kompromisse gefordert sein werden und stellte in Aussicht, dass die neu gestaltete Halle nach dem Beantragen der Fördermittel am Ende dieses Jahres etwa zwei Jahre später stehen könne.

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Bei der Bürgerfragestunde wurden als Wünsche die Einbeziehung der Dorf- und Vereinsgemeinschaft in die Hallenplanungen, die Fertigstellung einer Beleuchtung am oberen Straßenende Hinter Gärten und Errichtung einer Beleuchtung an der Bushaltestelle in der Geltengasse, die Sanierung der Aitlingerstraße sowie des Mühlenwegs genannt. Kritik äußerte ein Bewohner der Schabelhöfe für die nicht erfolgte Umsetzung aller beim Vor-Ort-Termin genannten Vorschläge im Rahmen der Sanierung der Homberger Steige. Lobende Worte gingen seitens der Feuerwehr für die Erneuerung aller Hydranten an die Stadt.

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Als nächste Termine stehen am Donnerstag, 23. Januar, um 19 Uhr in der Gymnastikhalle der Grundschule eine Informationsveranstaltung des Landratsamtes zur Waldbewirtschaftung nach dem Käferbefall für alle interessierten Bürger und Waldbesitzer an. Das beliebte Isidori-Dorffest findet vom 18. bis 20. Juli im Agatha-Park neben der Kirche statt.