Beim Windpark Blumberg hofft Green City Energy auf den Zuschlag der Bundesnetzagentur.

Beim Windpark auf der Länge hofft auch das Münchner Unternehme Green City Energy auf den Zuschlag. Das sagte Lilian Kruse am Montag am Rand der Veranstaltung des Petitionsausschusses auf Anfrage des SÜDKURIER. Sie seien zuversichtlich, dass sie den Zuschlag bei der nächsten Zuschlagserteilung am 1. Mai erhielten, erklärte Kruse. Green City Energy plant auf dem Ettenberg den "Windpark Blumberg" mit vier Windrädern, ebenfalls 230 Meter hoch wie die von der Solarcomplex AG aus Singen geplanten sieben Windräder. Die Vertreterin von Green City Energy äußerte sich auch während der Veranstaltung, als es um die Windhöffigkeit und damit auch um die Frage der Wirtschaftlichkeit der Windkraftanlagen ging. Sie würden dort nicht investieren, so erklärte Lilian Kruse, wenn sie durch ihre Untersuchungen nicht genau wüssten, dass die Anlagen wirtschaftlich seien.

Nach der Veranstaltung meldete sich der Landtagsabgeordnete Jürgen Keck (FDP), Mitglied im Petitionsausschuss, in der SÜDKURIER-Redaktion Blumberg und erklärte, die FDP/DVP-Landtagsfraktion habe bei Landtagsumweltminister Franz Untersteller kritisiert, dass beim Bau von Windkraftanlagen die große, öffentliche Umweltverträglichkeitsprüfung erst ab einem Wind-Park mindestens 20 Windkraftanlagen vorgeschrieben sei. Die unverbindliche UVP-Vorprüfung werde von den Landratsämtern unterschiedlich gehandhabt.