Täglich geht Daniel Hallaj zu Fuß durch Epfenhofen. Seit er Ortsvorsteher ist, macht er das mit noch größerer Aufmerksamkeit. Seit fünf Jahren engagiert er sich im Ortschaftsrat. Für ihn war es eine logische Konsequenz, als Nachfolger von Markus Rösch neuer Ortsvorsteher zu werden.

Vorgänger Markus Rösch motivierte Daniel Hallaj

Sein Vorgänger habe ihn damals motiviert, für den ehrenamtlichen Ortschaftsrat zu kandidieren. Der neue Ortsvorsteher von Kommingen, Matthias Lohberger, mit dem er zusammen die Blumberger Realschule besuchte, hat den 35-jährigen Hallaj ermutigt, sich als Ortsvorsteher zur Verfügung zu stellen.

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Der neue Ortschef ist in Epfenhofen mit drei Schwestern aufgewachsen und mit Tanja verheiratet. Seine Großmutter Irene Hallaj wohnt im Ort. Er besuchte die Grundschule Fützen und machte nach dem Realschulabschluss in Blumberg eine Ausbildung als Kommunikationselektroniker bei Ria BTR in Blumberg.

Arbeit in der Schweiz

Seit elf Jahren arbeitet er bei der Firma ABB in Schaffhausen. Er ist Kassierer und Ausschussmitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Epfenhofen und schlüpft an Fastnacht ins Häs der Schneckenzunft. An den Programmabenden und anderen Veranstaltungen ist er auf der Empore des Bürgerhauses Biesental als Ton- und Beleuchtungstechniker anzutreffen.

Die Interessen Epfenhofens vertreten

„Die Arbeit im Ortschaftsrat mache ich gerne“, stellt er im Gespräch fest. Er möchte die Interessen der Epfenhofener Bürger in der Gesamtstadt vertreten. Mit dem neuen Stadtrat Felix Scheuch arbeitet er gut zusammen.

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In seinem Dorf habe sich durch das Glasfaserkabel die Infrastruktur entscheidend verbessert. Das könne man auch am Neubaugebiet feststellen. Dort entstehen gerade zwei Häuser, ein dritter Bauplatz ist verkauft. Für einen weiteren Bauplatz gibt es einen ernsthaften Interessenten. Insgesamt stehen zwölf Grundstücke zur Verfügung. Für Epfenhofen und Fützen bleibe der städtische Kindergartenbetrieb weiter bedeutend.

Als Ortsvorsteher viel zu lernen

„In meiner neuen Rolle muss ich viel Neues lernen. Mein Vorgänger Markus Rösch arbeitet mich dankenswerterweise ein“, betont Daniel Hallaj. Wegen der gefährlichen Situation auf der Wanne bleibt für ihn die Einrichtung eines neuen Radwegs vordringlich. Er war bis zu einem Unfall begeisterter Radfahrer.

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An der Steighütte müsse ein Teil des Dachs repariert werden. Dann könnte auch die Beleuchtung an die neue Photovoltaikanlage angeschlossen werden. Sein Motto ist: „Wichtig ist, dass man respektvoll miteinander umgeht“. Besonders erfreut ist er darüber, dass die Anzahl der Bürger, die zu öffentlichen Sitzungen kommen, zunimmt.