In Blumberg und den Stadtteilen wurde am Sonntag der Volkstrauertag begangen. In Blumberg gedachte Bürgermeister Markus Keller zusammen mit Abordnungen der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, des Männergesangvereins, der Stadtkapelle und zahlreicher Bürger der Millionen Soldaten und Zivilisten, die durch zahllose Kriegsverbrechen ihr Leben lassen mussten. „Junge Menschen wurden viel zu früh aus ihrem Leben gerissen, Familien wurden zerstört, Träume und Hoffnungen vernichtet“, betonte der Bürgermeister.

Wandel seit 1945

Und vielleicht bezeichne der Wandel, der sich seit 1945 bei uns vollzogen habe mit am deutlichsten, dass das heutige Deutschland im Gegensatz zu Nazi-Deutschland, als viele Menschen ihr Leben nur durch ihre Flucht ins Ausland habe retten können, selbst ein Zufluchtsland für Menschen geworden sei, die in ihrer Heimat unter Krieg und Gewalt gelitten hätten, ergänzte er. Mit getragenen Weisen trugen die Stadtkapelle und der Männergsangverein zur würdevollen Gestaltung der Feier bei. Pfarrer Guido Palazzari sprach die Gebete. Zusammen mit Michael Urbanke und Wolfgang Sonntag legte der Bürgermeister einen Kranz am Ehrenmal nieder.

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