Insgesamt 37 Standbetreiber boten am Mittwoch auf der Hauptstraße zwischen dem Sparkassengebäude und ESB-Betriebsanlage ihre Waren feil. Bereits vor einiger Zeit hatte Stadtrat Hermann Zorbach die Frage gestellt, ob man die Marktmeile nicht doch verkürzt werden sollte. Er stelle sich vor, den Marktabschluss in Höhe der Abzweigung Winklerstraße einzuführen.

Im letzten Drittel nur noch Textilienstände

Fest steht, im letzten Drittel der Marktmeile befinden sich fast ausschließlich die Stände mit den Textilien, die aber auch noch an anderen Standorten zu sehen sind. Diese Frage wurde nunmehr von den Besuchern und Betreibern des Herbstkrämermarkts zwiespältig beantwortet.

Langjährige Beschicker aktiv

Bernd Götz ist seit vielen Jahren mit seinem Süßwarenwagen auf den Blumberger Märkten. So auch Peter Damm mit seinen Grill- und Getränkeangeboten. Beide werden auch weiterhin den Markt beschicken. Für die beiden Unternehmer sind einfach zu viele Textilverkäufer auf dem Markt vertreten. Nach Ansicht des Blumbergers Ingolf Broßeit beeinträchtigen die Textilienangebote die Vielfalt eines Krämermarktes.

Angebote in vielen Bereichen gering

Der Textilverkäufer Sinah Multani macht hier in Blumberg seit Jahren gute Geschäfte, was sein Kollege Genay Rahat eigentlich nicht behaupten kann. Die Angebote seien in vielen Bereichen viel zu gering, beklagte der Vorsitzende des Gewerbevereins, Bodo Schreiber. So ein Krämermarkt sei eigentlich nicht sein Ding, zumal die Entwicklung als recht negativ bezeichnet werden könnte.

Vorschlag: Die Marktmeile um 100 Meter verkürzen

Für Franz Zimmermann ist die Welt auf dem Krämermarkt noch in Ordnung. Vielleicht könne die Meile etwas verkürzt werden. Für Horst Zenner sollte die Meile um 100 Meter verkürzt werden. Wenn die zahlreichen Bekleidungsstände nicht überhand nehmen würden, wäre er mit dem Krämermarkt durchaus zufrieden, sagte Herbert Schwarz.

Weniger Essensangebote als in den Vorjahren

Inzwischen seien die Essensangebote nicht mehr so vorhanden, wie in den Vorjahren, was auch die langen Schlangen vor den beiden Ständen mit Grillwürstchen und -spezialitäten zeigten. Bei den Ständen mit Spielwaren, Büchern, Video-Kassetten, Taschen, Gürtel und Strickwaren, wie auch Gewürzen, Öle, Schmuck, Uhren und Kurzwaren zeigten sich die Marktbesucher sehr angetan.