Dass der FC Bayern München 1965 in Bundesliga aufstieg und 1967 den Europapokalsieg gegen die Glasgow Rangers feiern konnte, ist auch einem Mann aus Blumberg zu verdanken: Dieter Koulmann, der seine Karriere beim TuS Blumberg startete.

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1963 entdeckte Bayern-Trainer Zlatko „Tschik“ Cajkovski das Ausnahmetalent, als Spielmacher war mit der Nummer zehn er maßgeblich an den ersten großen Erfolg des FC Bayern München beteiligt. Bis 1968 trug der Ausnahmefußballer, der in München unter anderem mit Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Franz „Bulle“ Roth und Sepp Maier spielte, das rote Trikot. Dann kam der Absturz, hauptsächlich bedingt durch den Alkohol.

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So sieht es jedenfalls der Singener Rechtsanwalt und Autor Gerd Zahner. Zahner der immer wieder gegen das Vergessen anschreibt, hat ein Stück über Koulmann geschrieben und erzählt darin von Einsamkeit, Hoffnung und Verzweiflung.

Wegbegleiter sehen Dieter Koulmann verunglimpft

Doch das Theaterstück ist umstritten: Während die einen die Aufbereitung und das Thema loben, sehen Zeitgenossen und Wegbegleiter – nicht nur aus Blumberg – Dieter Koulmann verunglimpft. Hans Gebhard vom TuS Blumberg oder Walter Uhrig, der mit Koulmann bei der DJK Konstanz zusammen gespielt hat, erklären, sie hätten Dieter Koulmann nie betrunken erlebt.

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Gleichwohl herrscht an dem Monolog, den Wolfgang Hagemann inszeniert und Schauspieler Thomas Fritz Jung an der Theke des Vereinsheims der Radsporthalle Konstanz spielt, Interesse.

Zwei weitere Vorstellungen

Die zweite Vorstellung am Samstag 29. Juni war ausverkauft. Nun gibt es zwei weitere Vorstellungen am Samstag, 13. Juli, und am Mittwoch, 17. Juli, jeweils um 20 Uhr in der Radsporthalle Konstanz, Salesianerweg 7.

Karten an der Theaterkasse: Konzilstraße 11, Tel. 07531/900150

www.theaterkonstanz.de